Steter Tropfen und so: Ich mache mich zur Marke

Tatatataaa – ich werde so langsam eine Marke. Heißt im Klartext: Dieses Pyrolim, das ich mir irgendwann einmal als Namen gegeben habe, taucht immer öfter auf. Es ist halt schön, wenn man überall unter demselben Netznamen vertreten ist. Dass das langsam zu einer Marke wird und wie schön es ist, dass es auch andere es so halten, dafür hat mir Tadaa die Augen geöffnet. Deshalb habe ich auch den Einstieg in diesen Artikel gewählt. Der Vorteil, sich selbst zu einer Marke zu machen, liegt auf der Hand und hat sich mir bei der Anmeldung bei Tadaa gezeigt.

Tadaa-Spielerei fürs I-Phone: vorher und nachher
Tadaa-Spielerei fürs I-Phone: vor der Bearbeitung und nachher.


Tadaa ist eine Photosoftware fürs I-Phone, und darauf gestoßen bin ich durch die Blogtexte von Maximilian Boddenbohm und kwerfeldein.de (mit sehr ausführlicher Anleitung). Tadaa ist aber auch eine Community, eine Netzgemeinde, und wie alle, werden einem beim Anmelden Menschen vorgeschlagen, die man vielleicht kennt. Und da geht es los mit der Marke. Beim Durchscrollen der möglichen Kontakte bin ich auf viele gestoßen, deren Netznamen ich kenne. Das gibt einem gleich ein vertrautes Gefühlt, und flugs werden sie als Kontakte hinzugefügt.

So ähnlich ist es mir mit anderen sogenannten sozialen Netzwerken gegangen. Pinterest etwa, von mir zunächst ungeliebt und mit Skepsis betrachtet. Dort bin ich jetzt öfter unterwegs. Und sieh an, da sind wieder diesselben Leute mit denselben Namen, wie ich sie schon von Twitter und von vielen andern Netzwerken kenne. Da fühle ich mich doch gleich heimisch.

In dieses Gefühl mischt sich aber noch ein anderes: Diese sozialen Netzwerke sind ein Dorf. Da bist du heimisch, aber kochst auch immer im eigenen Saft. Immer dieselben Leute, immer dieselben Themen, wenig frischer Wind von außen. Um den zu bekommen, muss du schon regelmäßig mit all diesen Netzwerken arbeiten. Hier und da kommentieren, Links anklicken und Links verteilen, einfach präsent sein. Das macht Spaß, kostet aber auch Zeit. Und ehrlich gesagt: Mein Kopf und mein Interesse hat Grenzen. Und so kommt es, dass ich hier und da mal länger nicht aktiv bin – oder ganz zur Karteileiche werde.

Zurück zur Marke: Ich bin immer unter dem Namen Pyrolim zu finden (oft klein geschrieben). Egal, ob bei Twitter, Google+, Pinterest oder Tadaa, nur nicht bei Facebook. Da gibt es nur meinen richtigen Namen. Für mögliche Kontakte erübrigt sich damit die Frage, unter welchem Namen ich wo zu finden bin. Und das meine ich damit, dass ich mich zur Marke gemacht habe. Ob andere finden, dass ich eine Marke bin, weiß ich natürlich nicht. Dieses Blog hier jedenfalls ist meine Marke.

Und wie haltet Ihr es? Ein Name für alle sozialen Netzwerke oder überall ein anderer. Werdet Ihr gefunden, wollt Ihr gar nicht gefunden werden? Fühlt Ihr Euch im sozialen Netzwerkdorf heimisch, wenn Ihr auf bekannte Namen stoßt, oder engt Euch das soziale Netzwerkdorf ein?

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