Handwerkerbrunnen Trier – einfach toll

Wir haben auf unserer Rückreise von Frankreich eine Zwangspause in Trier einlegen müssen. Es gibt schlimmere Orte, an denen man außer der Reihe einen Tag verbringen muss. Trier ist eine wunderschöne Stadt, und wir haben uns dort ausgiebig umgesehen. Dabei sind wir auf einen Brunnen gestoßen, der mich begeistert hat.

Wir haben uns dem Brunnen genähert und haben erst gedacht, was sei das für ein komischer Baum. Beim Näherkommen haben wir dann den ganzen Charme dieses Brunnens entdeckt.  In den Ästen des Baumes, einer Eiche, sind lauter Handwerker versteckt. 36 Berufe sind dargestellt, vom Bäcker über den Schuhmacher bis zum Dachdecker, alle natürlich bei ihrer Arbeit. Es sind wunderbare Miniaturen. Der runde Brunnen bietet von allen Seiten etwas zum Entdecken. Das ganze wird dann von oben mit Wassertropfen übersprüht.

Die Handwerkskammer und die Kreishandwerkerschaft haben der Stadt Trier den Brunnen im Jahr 1984 geschenkt. Anlass war der 2000. Geburtstag der Stadt. Geschaffen hat ihn der Künstler Klaus Appel. Weitere Details dazu stehen auf der Seite public-art-trier.de.

Wie beliebt der Brunnen ist, konnten wir während des Mittagessens auf der Terrasse eines benachbarten Lokals beobachten. Immer wieder kamen Familien, Gruppen oder einzelne Spaziergänger vorbei, die stehen blieben, die einzelnen Figuren betrachteten, auf die eine oder andere zeigten, sich über die Berufe unterhielten. Eine Gruppe von Optikern, das konnte ich ihrem Gespräch entnehmen, fand ihr Handwerk und war deshalb offenbar ganz begeistert.

Wie schön, wenn öffentliche Kunst so beliebt ist und jeden Betrachter sofort fesselt.

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