Stippvisite im Lost Place

Lost-Place-Fotografie hat mich schon immer fasziniert. Aber ich habe nicht die Zeit, solche Plätze zu suchen und dorthin zu reisen. Außerdem bin ich nicht besonders mutig. Zum Glück spült einen manchmal der Zufall an Orte, an die man sonst nicht kommt. Ein solcher Zufall hat mir jetzt den Besuch eines Lost Places ermöglicht.

Ich war mit einem Freund unterwegs, der wusste, wie man da rein kommt. Unser Ziel war ein ehemaliges Kurhotel, sehr riesig, sehr verfallen und schon von sehr vielen Sprayern heimgesucht. Es sah alles andere als vertrauenerweckend aus. Hineinzukommen war ganz einfach. Der Bauzaun drumherum war schon genauso von Vorbesuchern geöffnet worden wie der Zaun vor der längst in ihren Angeln hängenden Tür vor dem Hauptzugang. Alles ganz einfach also.

Ein bisschen mulmig war mir doch. Durch die Decken konnte ich bis in den Himmel sehen, über mehrere Stockwerke hinweg. Überall lag Gerümpel, das den Anschein erweckte, als sei es von oben dorthin gefallen. Darunter Balken und Betonbrocken. Wir also rein, einmal im Erdgeschoss umgesehen, in alle Richtungen fotografiert, schnell hierhin und dorthin und wieder raus.

Die Ausbeute kann sich dennoch sehen lassen. Das Gemäuer bietet von der früheren Eingangshalle aus Einblicke in diverse Zimmer, Säle und Treppenhäuser. Ein kurzer Besuch, der sich aber gelohnt hat. Die Bilder gefallen mir sehr.

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2 Kommentare

  1. Wunderschöne Bilder!
    Mich reizt es auch sehr, aber traue mich auch nicht allein.
    Außerdem reicht dafür wohl auch die Rauschempfindlichkeit meiner Kamera nicht aus.

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