Kein Zeit fürs Hobby - schon gar nicht für das Hobby bloggen

Kein Zeit fürs Hobby – schon gar nicht für das Hobby bloggen

Das ist mir lange nicht passiert: Ich habe hier, im Dashboard meines Blog, seit zwei Tagen nicht mehr vorbei geschaut. Hat es das jemals vorher gegeben, es sei denn, ich war verreist? Nein, ich kann mich nicht daran erinnern. Seit ich dieses Blog vor drei Jahren begonnen habe, bin ich kaum mal einen Tag nicht unter dessen Motorhaube gewesen. Was ist also los? Die Lust am Bloggen verloren?

Wohl kaum. Es ist wie mit allen Hobbys. Manchmal ist die berufliche Anspannung so groß, dass keine Zeit mehr dafür bleibt. Im Moment habe ich so eine Phase. Der Job hält mich nicht nur mehr als zehn Stunden am Tag, sondern gestern sogar zusätzlich noch die größere Hälfte der Nacht in Atem und auf den Beinen. Das kommt gerade in Redaktionen manchmal vor. Dann noch privat zu schreiben, fällt schon ziemlich schwer. Aber das kriege ich immer hin, ich bin schließlich geübt darin, schnell und effektiv Texte zu produzieren.

Etwas anderes ist viel schwerer zu kompensieren. Die Leere im Kopf, die sich nach hektischen und vor allem langen Arbeitstagen bemerkbar macht. Vor Müdigkeit keinen klaren Gedanken mehr fassen zu können, ist dem Bloggen nicht förderlich. Mehr noch: keine klaren Gedanken heißt keine Ideen, keine Ideen heißt keine freiwillig verfassten Texte. So geht es mir gerade.

Es kommen bessere Zeiten. Es kommen wieder Ideen für Artikel, die ich hier aufschreiben kann. Es wird nicht lange dauern. Schon morgen oder übermorgen bin ich wieder hier. Versprochen. Und jetzt schalte ich ab. Das Blog und das Gehirn.

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