Kostenfalle Supermarkt

Kostenfalle Supermarkt

Merke: Im Leben musst du aufpassen wie ein Schießhund. Überall lauern Fallen, droht man, dich übers Ohr zu hauen oder dich aus Versehen zu übervorteilen. Zu dieser fatalistischen Einstellung hat mich ein Einkauf im Supermarkt gebracht.

Ganz fix mal rüberspringen zum Markt meines Vertrauens und ein Pfund Kaffee kaufen. Keine große Sache, rein, Kaffee aus dem Regal holen – oh, heute im Sonderangebot für 3,69 Euro -, ab zur Kasse, zahlen und . . . Ja, was denn? 4,79 Euro bezahlt. Halt, da war doch was. „Entschuldigung, auf dem Schild dahinten steht doch, dass dieser Kaffee 3,69 Euro kostet.“ „Mag sein“, sagt die Kassiererin, „aber ich kann jetzt nicht einfach 1,10 Euro wieder auszahlen.“ Gut also, ich lasse das Kaffeepaket an der Kasse, flitze zurück zum Aufsteller mit den Sonderangeboten, kontrolliere noch einmal den Preis – 3,69 Euro – und haste zurück zur Kasse. Kurze Debatte, dann greift die Kassiererin zum Hörer. „Kasse 3, ich brauche mal einen Preis.“ Kurz darauf Rückruf und die Auskunft, 3,69 Euro seien richtig. „Da hat so ein Trottel die Preiseingabe noch nicht geändert“, sagt die Kassiererin und zahlt 1,10 Euro an mich zurück.

Ich bin kein Pfennigfuchser, aber so etwas ärgert mich. Nun habe ich diesmal nur schnell ein Pfund Kaffee gekauft und sonst nichts. Was wäre aber gewesen, wenn ich den Einkaufswagen voll gehabt hätte oder sogar wegen des Sonderangebotes zwei Pfund Kaffee mitgenommen hätte? Der Fehler wäre gar nicht aufgefallen, der Preis in der langen Liste auf dem Bon untergegangen. Also, liebe Leute, schaut genau hin, wenn ihr einkauft, damit euch nicht aus Versehen zu viel abgeknöpft wird.

Dass die Sache mit dem falschen Preis nur ein Versehen war, will ich nicht in Frage stellen. Ich bin jemand, der an das Gute im Menschen glaubt.

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