Keine Iban fürs Knöllchen

Die große Umwälzung im Zahlungsverkehr ist nicht mehr aufzuhalten. Erst haben wir ganz viel Post bekommen in Sachen Iban und SEPA, nun müssen wir sie schon anwenden. Und dann gibt es noch die, an denen die Neuerungen im Zahlungsverkehr offenbar komplett vorbeigegangen sind.

Ich habe ein Knöllchen bekommen. Kommt vor. Zehn Euro soll ich überweisen. Wegen Überschreitung der Parkdauer. Außerdem hatte ich noch ein paar andere Überweisungen zu erledigen. Meine Online-Bank hat ihre Überweisungsformulare bereits umgestellt, wahlweise kann ich Iban, also die neue lange Bankverbindungsnummer, oder die gute alte Kontonummer samt Bankleitzahl eingeben.

Ich hab’s ausprobiert. Die Iban ist gar kein Problem. Nur eine Nummer eintippen. Die ist zwar lang, aber mit etwas Aufmerksamkeit ist sie fehlerfrei einzugeben. Und der Aufwand ist nicht größer als bei den alten zwei Nummern.

Den direkten Vergleich hatte ich beim Überweisen der zehn Euro für das Knöllchen. Auf dem Knöllchen ist die Bankverbindung der Stadtkasse angegeben – ohne Iban. Ich bin mal gespannt, ob das bis zum 1. Januar noch geändert wird. Sonst dürfen sich alle Parksünder freuen. Keine Iban, keine Zahlung.

Ein Kommentar

  1. Das würde mich sehr wundern, wenn die das nicht schnell ändern werden.
    Wenn ich mir andererseits die Rechner und Systeme diverser Ämter anschaue…hmmm.
    Da bin ich mal gespannt, welche Kuriositäten wir da noch zu hören bekommen.

    Ich finde, der Wechsel zu IBAN ist längst überfällig.

    LG Heinz

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