Mein bestes Foto 2011

Die junge Frau und das Meer

Schwieriger kann eine Aufgabe nicht sein: „Euer bestes Foto“ möchte Martin von visuellegedanken.de in seiner Blogparade  von uns sehen. Ich habe die Aufgabe für mich gelöst und mein bestes Foto 2011 gefunden.
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Polizeideutsch: Die Polizeiperson befuhr die Straßenkrümme

Polizeideutsch – eine besondere Spielart der Sprache

Das schönste Beispiel von Polizeideutsch ist nicht aus unserer Region, ich habe es hier noch nie gehört. Aber ich will es niemandem vorenthalten: Straßenkrümme = Kurve. Ich weiß nicht, wer so redet, aber ich weiß aus meiner täglichen Arbeit, dass Pressemeldungen der Polizei nur so von teilweise abstrusen Begriffen strotzen. Deshalb habe ich die schönsten und häufigsten Begriffe aufgeschrieben.
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Grammatik-Kursus in drei Mal 140 Zeichen

In seinem Sprachlog greift der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch regelmäßig Alltagsphänomene der Sprache auf und seziert sie feinsinnig und ausführlich. Er befasst sich mit Sprachregeln ebenso wie mit Sprachwirkungen. Damit ist er also genau der Richtige, um eine knifflige Frage zu beantworten: Wie geht man im Deutschen mit Jesus/Jesu und Christus/Christe um?
Dass Anatol Stefanowitsch sprachwissenschaftliche Fragen nicht nur in langen Abhandlungen, sondern auch in 140 Zeichen beantworten kann – na ja, es waren zugegeben drei Mal 140 Zeichen – hat er jetzt bewiesen: Mit einem Schnellkursus auf Twitter unter seinem Account @astefanowitsch  (hier wiedergegeben in umgekehrter Reihenfolge, also nicht wie getwittert, sondern wie geschrieben).

Lektion 1:
„Jesus’ Geburt“ = deutsch dekliniert (normale Menschen reden so). „Jesu Geburt“ = lat. dekliniert (Priester und Angeber reden so).

Lektion 2:
„Jesu Christi“ = Genitiv (dt. „des Jesus Christus“); „Jesu Christe“ = Vokativ (dt. „Oh Jesus Christus“).

Lektion 3:
_Die Geburt Jesus_ ist orthografisch falsch, es muss _die Geburt Jesus’_ (mit Apostroph, pardon: mit Apostropho ) heißen.

Siehe: Auch schwierige Themen lassen sich lässig auf Twitter abhandeln.

Digitales Tuscheln

Heimlich Feuerwehrfunk hören? Vergesst es. Via Kurznachrichtendienst Twitter ist das überflüssig. Beweis gefällig? Hier ist der Twitter-Live-Stream von der Mitgliederversammlung der Stormarner Feuerwehren 2010 in Tangstedt (Originalton und -schreibweise). Da schreiben sie, was viele schon immer dachten, aber nie zu sagen wagten.
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Ein Stück Japan: Die weißen Villen am Ostseestrand

Die weißen Häuser von Timmendorfer Strand sind längst Legende. Genauer: die weißen Häuser. Der Unternehmer und Verleger Jürgen Hunke hat dort seine Vorstellung von japanischer Wohnkultur umgesetzt. Hochwertiger Kitsch oder coole Stil-Ikone? Und wie viel Exotisches verträgt die holsteinische Stadtlandschaft?
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Stromverbrauch: Von der Gans auf die Spitze getrieben

Jetzt rotiert wieder der Stromzähler im Keller. Denn es ist der Tag der Gänsebratenspitze. Keine Idee, was das ist? Gans, Verzeihung, ganz einfach: Heute zwischen 10 Uhr und 12.30 Uhr schnellt der Stromverbrauch in Deutschland nach oben, weil traditionell am 1. Weihnachtsfeiertag die Gans oder sonst ein großer Braten in den Ofen geschoben wird.
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Aus dem Pixel-Notizbuch

Durchfahrt in den Wald verboten

 

Ich weiß nicht, wie lange dieser Baum in einem Waldstück bei Bad Oldesloe bereits als Schilderpfahl herhalten muss. Aber offenbar hat er diese Aufgabe bereits vor langer Zeit übernommen. Denn längst hat der Baum die Funktion der Befestigung übernommen. Fraglich ist außerdem, ob das Loch in der Mitte vom Schild ein Einschussloch ist oder ob dort einst ein Nagel saß.

 

Rutschpartie zum Rettungseinsatz

Sie sind immer dann gefragt, wenn andere Menschen in Not sind. In Not geraten Menschen im Straßenverkehr, wenn die Straßen glatt sind. Dann wird auch die Fahrt der Retter zum Notfalleinsatz zur Rutschpartie. Retter und Glatteis – ein schwieriges Kapitel. Und eines, das Hochachtung verdient.
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In der Steinzeit der Zeitungsfotografie

Vor einiger Zeit habe ich hier einen kleinen Blick zurück geworfen auf die Fernübertragung von Zeitungstexten im Zeitalter vor Mail und Internet. Ähnlich abenteuerlich mutet heute der Rückblick auf die aktuelle Zeitungsfotografie im vordigitalen Zeitalter an. Da gibt es allerlei nette Histörchen, über die sich heute trefflich schmunzeln lässt. Zurück haben möchte ich diese Zeiten dennoch nicht.
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