Bundeswehrsprache: beräumt und mehrrollenfähig

An ihrer Sprache sollt ihr sie erkennen. Es gibt einen Jargon, den kann ich sofort der Polizei zuordnen. Ähnlich geht es mir mit der Bundeswehr. Es gibt Formulierungen, die gibt es so nur bei der Truppe und die sind als solche sofort zuzuordnen. Bundeswehrsprache ist im Zivilleben manchmal schwer verständlich.
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Hakenkreuz, Fotos und Social Media

Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, auf einem Truppenübungsplatz der Bundeswehr zu fotografieren. Dort steht ein Hochbunker, den die Nazis erbauten. Generationen von russischen und deutschen Soldaten versuchten, ihn mit allen denkbaren Waffen zu zerstören. Der dicke Turm aus dickem Beton diente als Zielobjekt. Er hielt stand. An seiner Seite prangt bis heute unzerstört ein Hakenkreuz. Stellt sich mir die Frage: Darf ich ein Foto von dieser Seite des Bunkers veröffentlichen?

Der Bunker ohne Hakenkreuz. Ich habe die Stelle (roter Pfeil) reuschiert.
Der Bunker ohne Hakenkreuz. Ich habe die Stelle (roter Pfeil) retuschiert.

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Die Filterblase und das Gebiss

Ich lebe in sehr verschiedenen Filterblasen. Früher nannte man das einfach Kreise oder Gruppen oder von mir aus auch hochtrabend Lebenswelten. Jeder weiß, was gemeint ist. Ich bewege mich also im Laufe der Woche unter verschiedenen Menschen, die nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun haben. Die nicht einmal die selbe Sprache sprechen, wie mir gerade das Gebiss bewiesen hat.

Kandaren-Gebiss im Maul eines Friesen.
Kandaren-Gebiss im Maul eines Friesen.

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Schluss mit lustig: Kreisel blockiert

Ich habe hier vor einiger Zeit über den überfahrenen Kreisel geschrieben. Damit ist jetzt Schluss. Die Straßenmeisterei hat nach Jahren nun doch bemerkt, dass irgendjemand immer quer drüber statt drumherum gefahren ist. Jetzt versperren Steine den Weg. Schade. Ich hatte immer mit viel Interesse die Reifenspuren beobachtet. Ganz leicht sind sie noch zu erkennen, aber das dürfte bald vorbei sein.

Steine versperren jetzt die Überfahrt über den Kreisel.
Steine versperren jetzt die Überfahrt über den Kreisel.

Buchsouvenir: Heiß geliebte Witzig-Zeichnungen

Weihnachten 1964: Ein Taschenbuch kommt in unser Haus. 4,80 Mark hat es gekostet, so steht es mit Bleistift oben auf der allerersten Seite. Darunter ein seltsames rundes Logo, dessen Buchstaben sich nicht so richtig identifizieren lassen. Es gehört zum Ernst-Heimeran-Verlag München. Das Büchlein ist völlig zerlesen und im Rücken schon etwas zerfetzt. Es wurde kaputt geliebt. Ein Buchsouvenir. „Punkt, Punkt, Komma, Strich“ von Hans Witzig.
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Stilblüten bei der Polizei und aus anderen Quellen

Über Jahre habe ich Stilblüten gesammelt. Viele kommen von den Polizeipressestellen. Das liegt vielleicht daran, dass die gesamte Polizei viele Pressemitteilungen schickt und dass die „Polizisten und keine Journalisten“ sind, wie es eine Kollegin mal formulierte. Aber auch andere steuern schöne Stilblüten bei.
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Das Kauderwelsch der Feministinnen

Das Anliegen mag ja richtig und wichtig sein. Aber warum benutzen die, die sich gegen Sexismus und sexuelle Übergriffe einsetzen, so unverständliche Worte. Ständig muss ich irgendetwas googeln, das ich nicht verstehe. Schade, so grenzen sich die Sprecherinnen, vor allem die Feministinnen, von der Welt da draußen völlig ab. Filterbubble durch Worte. Weiterlesen

Blutmond: erster Versuch und Scheitern

Leicht unscharf: Der von mir fotografierte Blutmond.

Was für eine Begeisterung: So viele Menschen waren am Abend draußen, um die Mondfinsternis, auch Blutmond genannt, zu sehen und viele auch, um sie zu fotografieren. Ich habe mich davon anstecken lassen und mich zum ersten Mal in meinem Leben an Mondfotografie versucht. Dabei bin ich kläglich gescheitert.
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