An den Reglern drehen: Wie viel Fotobearbeitung ist erlaubt?

Thomas vom Blog reisen-fotografie.de hat zur Blogparade „Wie weit darf Fotobearbeitung gehen?“ aufgerufen. Eine Frage, die er wenig später unter dem Titel „Fotobearbeitung – was ist erlaubt?“ sehr ausführlich selbst beantwortet hat. Das ist ein Thema, das auch mich bewegt und mich auch schon zu Blogposts animiert hat. Dennoch will ich Thomas‘ Frage noch einmal beantworten, obwohl ich in vielem mit seiner lesenswerten Antwort übereinstimme.

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Hysterie oder reale Erfahrung? Sag‘ mir wo die Trolle sind

Ich lebe in einer anderen Welt. Ich bin keine richtige Frau, nicht hübsch genug. Ich bin nicht normal. Mit mir stimmt etwas nicht. Ich bin unsensibel. Ich habe einfach keine Ahnung. Stimmt alles. Muss alles stimmen. Denn ich weiß nicht warum, aber alles Schlimme, was sich da draußen im weltweiten Netz – genauer: in dem um mich herum – abspielt, sehe ich nicht, passiert mir nicht. Was ist los mit mir?
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Bubble Blog: Die Blogger in ihrer Blase

Blogger lesen gerne Blogs übers Bloggen. Ich jedenfalls. Und ich glaube, das geht auch anderen so. Das beweisen die Zugriffszahlen und die Kommentare hier auf meinem Blog. Sie sind am höchsten, wenn ich etwas schreibe, was sich mit dem Bloggen, Problemen des Bloggens oder des Blogs oder mit den Kommentaren beschäftigt. Leben wir Blogger in einer Blogger-Bubble, in die andere nicht hinein kommen und hinein kommen wollen?
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Wie lange dauert ein neues Jahr?

„Das können wir jetzt noch bis März so weiter treiben“, hat mir heute früh ein Mensch am Telefon gesagt, dem ich zum Beginn des Gesprächs ein frohes neues Jahr wünschte. Immerhin war es unser erster Kontakt seit Beginn des Jahres 2014 und heute ist erst der 3. Januar. Die Bemerkung wirft eine wichtige Frage auf: Wie lange ist das Jahr noch neu?
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Müssen wir wissen, wie Wolfgang Herrndorf gestorben ist?

Ich bin hin- und hergerissen. Ich habe vom Tod von Wolfgang Herrndorf gelesen, dessen Blog „Arbeit und Struktur“ ich erst vor Kurzem entdeckt und in dem ich mich dann festgelesen habe. Wolfgang Herrndorf beschreibt darin, wie ein bösartiger Gehirnturmor von ihm Besitz ergreift, wie er, Herrndorf, seinem Tod entgegen lebt. Am Mittag berichtet dann Herrndorfs Weggefährtin Kathrin Passig, der Autor habe sich gestern erschossen, sich selbst das Leben genommen. Mein erster Gedanke dazu: Müssen wir das wissen?
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Bloggen in Gendersprache? Nicht bei mir.

Sollten Blogger und Autoren auf gendergerechte Sprache achten? Diese Frage stellt Martin auf seinem Blog „1001 Erfolgs-Geheimnisse“ und ruft zur Blogparade auf. Ich habe viel zum Thema Gendersprache gelesen und hier und hier auch schon darüber geschrieben. Zu Martins Frage habe ich mir meine Gedanken gemacht. Die werden nicht jedem – mit Betonung auf jedem – gefallen.
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Alleskönner-Apps: Fotobearbeitung mit Fingertippen

Ich bin kein Photoshopper. Kleine Korrekturen hier und da, ein bisschen am Kontrast oder an der Helligkeit schrauben, das war’s meistens schon, was ich diesem Programm abverlange. Ich hatte bisher immer viel Lust, aber keine Zeit, mich tiefer in das Programm hineinzuknieen. Sehr schade, aber das muss ich ja nun nicht mehr. Wozu gibt es Foto-Apps? Gut, mit Instagramm konnte ich mich nie anfreunden, schon deshalb nicht, weil ich ein Android-Jünger bin. Aber es gibt ja Alternativen.
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Ich bin eine Karteileiche

Ehrlich gesagt, für eine Leiche fühle ich mich ziemlich lebendig. Ich habe einen Zehn-Stunden-und-mehr-Job, der viel Spaß macht, eine Familie, die meine Aufmerksamkeit erfordert, dieses Blog hier, das regelmäßig bestückt werden will, ein paar Hobbys und viele, viele Interessen. Ich lese leidenschaftlich gerne, interessiere mich für viele Dinge, mag den Kontakt mit anderen Leuten und lasse mich schnell für Neues begeistern. Seit es das Internet gibt, hat sich mein Horizont noch erheblich erweitert. Das Angebot an interessanten Texten, Foren, Seiten ist grenzenlos. Und genau das ist das Problem.
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Total digital? Notizen aus der Provinz

TL und RL – Timeline und Real Life: Diese zwei Welten unterscheidet der Twitterer. Diese zwei Welten bestimmen das Leben der internetaffinen Deutschen. Internetaffin, komisches Wort. Bei uns Bloggern, Twitterern, Facebookern dreht sich vieles ums Netz. Aber es gibt noch eine Welt da draußen, und wir vergessen oft, dass es eine ganz andere ist. Oder wie es in diesem ZDF-Beitrag aus „Aus der Anstalt“ so schön heißt: „Mein Nachbar hat DSL, geht das auch irgendwann wieder weg?“

Dass Deutschland gespalten ist zwischen denen, die im Netz zu Hause sind, und denen, die es links liegen lassen, und denen, die es links liegen lassen müssen, sollen meine Notizen zeigen. Einfach so gesammelt wie erlebt. Weiterlesen

Übergriffig – ein Wort macht Karriere

Nein, ich will hier nicht den gefühlt 1000. Beitrag zu „#Aufschrei“ schreiben und meine Meinung zu Brüderle und seinem Hotelbar-Verhalten sagen. Ich habe die Berichte von Frauen verfolgt, die davon berichten, dass und wie sie alltäglichen Sexismus erlebt haben. Ich habe mir eine Meinung gebildet, und hier findet Ihr meinen Kommentar in den Lübecker Nachrichten dazu. Der ist wegen des geringen Platzes im Blatt sehr knapp ausgefallen, und es ließe sich noch viel mehr zu dem Thema sagen. Hier beschränkte ich mich aber auf ein Wort, was in diesen Tagen die Runde macht: übergriffig.
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