Daumen hoch – was mir gefällt

Monumente zum Schenken

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist sparsam mit dem Versenden ihres Newsletters. Oft rührt sich lange nichts. Jetzt aber kommt jeden Tag eine Mail von der Stiftung. Denn sie hat einen besonderen Adventskalender aufgelegt. Hinter jedem Türchen steckt ein Bilderrätsel, und wer es löst, kann attraktive Preise gewinnen, zum Beispiel Konzertkarten. Wer nicht gewinnt und trotzdem noch für sich und andere ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht, wird übrigens auch bei der Stiftung fündig. In ihrem Monumente-Bücherladen hat sie wirklich nette Präsente im Angebot. Weil mir der Denkmalschutz und die Stiftung am Herzen liegen, will ich hier mal ein wenig für dieses Angebot werben.
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Tempo 130 ist genau richtig

Ich hatte wieder einmal das Vergnügen, in zwei Tagen insgesamt 600 Kilometer auf der Autobahn unterwegs zu sein. Nicht viel, im Vergleich zu anderen Reisen, an denen ich auch schon mal an einem Tag an die 1400 Kilometer gefahren bin (davon viele Hundert Kilometer in Frankreich, wo ein generelles Tempolimit auf leeren Autobahnen gilt). Es war diesmal trotz zweitweise Schneetreibens eine recht entspannte Fahrt. Und das lag einfach daran, dass kaum Raser unterwegs waren. Ein Plädoyer für ein Tempolimit auf Autobahnen.
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Rote Karte für Pausenhof-Mobbing

Die Mail ist da: SchülerVZ wirbt bei meiner Tochter für das neue VZ-Pausenhof. Die Einladung ist so formuliert, dass Kinder ihr kaum widerstehen können: „S., jetzt abstimmen: Wer ist Top, wer ist Flop?“ Anmoderiert ist die Mail obendrein mit bonbonrosa Bildchen und Buchstaben und der Aufforderung: Bewerte Deine Freunde. Beworben wird das Ganze als neues Rezept gegen Langeweile. Wie bitte?
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Weihnachtsgeschichte 2.0

„Maria kam gerade rein und meinte: ,Joseph wir müssen reden.‘ Vielleicht erfahr ich jetzt endlich was los ist. Halte euch auf dem Laufenden.“

Wir alle wissen, wie diese Geschichte weitergeht, obwohl wir sie auf den ersten Blick nach diesem Satz nicht sofort präsent haben. Es ist ein Tweet, der am heutigen Nikolaustag geschrieben wurde von einem Twitterer Namens @joseph_von_naza. Er hat diese Biographie eingetragen: Joseph aus Nazareth, gefühlte 35 Jahre alt und vergeben. Führe einen kleinen Zimmermannsbetrieb in der 3. Generation in der Innenstadt von Nazareth. Damit dürfte alles klar sein. Hier geht es um die Familie Jesu.
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Schreiben wie die Pharaonen

Schreiben wie die Ägypter
Schreiben wie die Ägypter

Echte Hieroglyphen zu schreiben ist ein Kunststück. Jeder Buchstabe ein Kunstwerk. Für Leute, die nicht zeichnen oder malen können, ist der Versuch hoffnungslos, die Bildbuchstaben aufs Papier zu bannen.

Wie gut, dass es heutzutage das Internet gibt. Und da gibt es nichts, was es nicht gibt. Mit dem Hieroglyphic Typewriter ist es kein Problem, so zu schreiben wie die alten Ägypter. Einfach das gewünschte Wort – vorgesehen ist ein Name, es geht aber auch mit anderen Sätzen – per Mausklick auf der Tastatur eintippen, und fertig ist der Text in Hieroglyphen. Ob das ein Ägypter wirklich lesen könnte, steht auf einem anderen Papyrus. Aber zum Glück gibt es ja keine Altägypter mehr, die hier Einspruch einlegen könnten.

Und so sieht der Hierogplyphic Typewriter aus:

Der Feed und die VG Wort

Ich blogge zum Spaß, nicht zum Geldverdienen. Dafür habe ich einen Brotjob, der für mich ein Kuchenjob ist, so viel Spaß macht er. Aber ein bisschen will ich vom Bloggen auch profitieren, und deshalb baue ich in meine Text ein Zählpixel von der VG Wort ein. Das hat aber Auswirkungen auf den Feed.
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Aus dem Pixel-Notizbuch

Achtung Eiswurf

Ich bin viel mit der Kamera unterwegs und schnappe unterwegs das eine oder andere Bild auf, weil ich es einfach witzig finde. Die werde ich Euch jetzt nach und nach alle mal vorstellen. Ich fange mit einem Foto von Fehmarn an.

Noch ist es zwar nicht ganz so weit, aber an frostigen Wintertagen sollte man seinen Hund nicht an einem Windrad das Bein heben lassen. Es könnte ja etwas von oben kommen.

Nichts Gutes kommt von oben
Nichts Gutes kommt von oben

 

Reisegruppen – die schrägsten Typen

Manchmal sind sie bunt zusammen gewürfelt, manchmal sind nur Leute dabei, die sich schon lange kennen. Reisegruppen können mal so, mal so zusammengesetzt sein. Ich erlebe sie vor allem bei Pressereisen, da kommen Kollegen zusammen, die sich vorher nicht kennen, aber nun ein paar Tage gemeinsam verbringen wollen, können, müssen. Meine Beobachtung: Es gibt immer dieselben Typen in Reisegruppen. Eine Erfahrung, die sich auch bei Chorreisen bestätigt hat. Hier sind meine nervigsten Reisegruppen-Typen:
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In Vino Wichtigkeit

Schmeckt – schmeckt nicht! Weiter wage ich mich nicht vor auf dem Gebiet der Weinbeurteilung. Dafür fehlen mir einfach die feine Zunge und die sensible Nase. Und dieses gurgelnde Schlürfen gelingt mir auch nicht, ohne daß ich Gefahr liefe, daß mir der edle Tropfen aus dem Mundwinkel perlt. Auf einem ganz anderen Gebiet der Vinologie – ich weiß, so heißt das nicht, klingt aber schön – könnte ich schon mitreden. Beim ach so wichtigen Räsonieren über Wein.
Wie amüsant war es doch kürzlich, einem selbsternannten Experten zuzuhören. Ein Weißwein, sinnierte er über selbigen gebeugt, könne nach Katzenklo riechen. Naja, erstens stinken Katzenklos und zweitens riecht nicht das Katzenklo, sondern das Katzenpipi. Nach Ammoniak. Genauso, sagte der Fachmann, könne ein Weißwein halt riechen. Der Laie wundert sich. Und so ging es lustig weiter mit den Weingerüchen. Was der Mann da nicht alles erschnupperte und erschmeckte! Stehenden Zigarettenrauch, harzige Unterlegung, vibrierende stoffige Süße, Lakritz, Brombeer. Ich dagegen, warf ich kurz ein, bevorzuge die Lage Bahndamm-Südseite mit einem Bukett vom schwitzenden Schaf, gewürzt mit dicht verwobenen Gerbstoffen und einem leicht scharfen Abgang von einem Wein, der zwar noch jung ist, aber seine stürmischen Unarten längst abgelegt hat. Den Schock darüber mußte der Experte daraufhin erst einmal in einem Glas Wein ertränken.