Daumen hoch – was mir gefällt

#schlossGenuss – Meine Lieblingsschlösser

Schloss Nordkirchen in Westfalen

Der Verein Schlösser und Gärten in Deutschland lädt zur Blogparade ein. #schlossGenuss lautet der Titel, und dazu fällt mir viel, sehr viel ein. Genuss ist auch essen und trinken. Aber nicht nur. Schlösser bieten so viel mehr. Ich habe ein paar Lieblingsschlösser, mag aber alle. Was reizt mich daran?
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Waschmaschine fragt: Sprechen Sie waschmaschinisch?

Erst einmal muss ich hier mit einem Missverständnis aufräumen. Eine Waschmaschine ist heute keine Waschmaschine mehr, sondern ein Waschvollautomat. Also müsste die Frage lauten: Sprechen Sie waschvollautomatisch? Oder waschchinesisch? Wie ich überhaupt auf diese komische Sprache komme? Ich habe mir mal den Spaß gemacht, Prospekte für Waschmaschinen zu lesen. Ohne waschmaschinesich zu können, habe ich allerdings stellenweise nur Bahnhof verstanden.
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Orgelmann – Visionen des Malers Felix Nussbaum

Er war ein Visionär: Der Maler Felix Nussbaum (1904 – 1944) hat den Schrecken der Konzentrationslager und den millionenfachen Mord an den Juden gemalt, bevor er ihm selbst zum Opfer fiel. Mark Schaevers Buch „Orgelmann“ hat mir Felix Nussbaum nahe gebracht. Ein Buch, das ich beinahe atemlos gelesen habe.
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Reklame – Ein wunderbares Projekt

Was für eine tolle Idee. Historiker Moritz Hoffmann sammelt mit zwei Mitstreitern Reklame aus vergangenen Jahrzehnten. Wer mag, kann ihm, dem Projekt, auf Twitter folgen. Ich hab’s sofort getan, denn ich finde alte Reklame hinreißend.


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Die h-moll-Messe und die Sünd der Welt

Ich sitze viel im Auto. Damit es nicht so langweilig wird, höre ich unterwegs Hörbücher. Meistens Krimis. Dabei habe ich einen Fehler entdeckt, einen sachlichen Fehler. Nicht in der Beweiskette, sondern in der Musik, die eine der Hauptfiguren hört: die h-moll-Messe von Johann Sebastian Bach.

J. S. Bach – Gloria in Excelsis Deo (Messe h-moll)

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Fast gar nicht verschwurbelt: der Koalitionsvertrag

Als Wortjägerin traue ich amtlichen Papieren zunächst grundsätzlich nichts Gutes zu was Verständlichkeit und schlankes Deutsch angeht. Als ich jüngst etwas im gerade abgeschlossenen Koalitionsvertrag nachsehen wollte, war ich doch überrascht. Er ist deutlich schlanker formuliert, als ich erwartet hatte, enthält aber auch ein paar Schwurbelwörter.
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Fru Öttenpötter vertellt: Sahnetorte und sozialer Druck

Eine selbstgemachte Einhorntorte mit gekauftem Wiener Boden.

Eine Sahnetorte kann ein Statement sein. Das Statement, angekommen zu sein auf dem Dorf. Wer keine Sahnetorte backen kann oder will, gehört nicht dazu. Sahnetorte liefern reicht nicht. Selbstgebacken muss sie sein. Tiefkühltorten zählen nicht. Wer Tiefkühltorten auftischt, gehört nicht dazu.
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Tiefenerder und Rohrerder

Wie vertreibt man sich langweilige Wartezeiten auf Bahnsteigen? Mein Tipp: Hinweistafeln und Schilder lesen. Also nicht die, wo steht, wann der Zug wohin abfährt, sondern die, die für den internen Betriebsablauf gemacht sind. Die Bahn beglückt uns dort mit sehr schönen Wörtern, etwa dem Tiefenerder.
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