Daumen hoch – was mir gefällt

Zu viel Wirbel um George Michel?

Seit heute morgen läuft auf allen fast allen Kanälen, egal ob medial oder sozial, also social, die Nachricht vom Tod des Pop-Sängers George Michael. Wieder ist ein Großer gestorben, wie so oft in diesem Jahr. Und wieder kommen mir dieselben Gedanken dazu. Ist der Hype, die Aufregung, das R.I.P. nicht ein bisschen übertrieben? Ein Gedanke, den offenbar nicht nur ich hatte.
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Frohe Weihnachten: Meister Eccard und die Krippen

Johannes Eccard ist ein beinahe vergessener Komponist, jedenfalls dem Namen nach. Viele aber kennen seine Musik. Eccard hat zwei Klassiker für die Advents- und Weihnachtszeit geschrieben. „Übers Gebirg Maria geht“, in dem die „Bas Elisabeth“ vorkommt, die ich so mag. Und dann „Ich steht an Deiner Krippen hier“. Mit diesem wunderbaren Werk wünsche ich allen Bloglesern eine gesegnete Weihnacht.

Ich schätze Knabenchöre nicht besonders, mir gefällt der Klang nicht. Aber dieses ist eine sehr schöne, gut durchhörbare Aufnahme.

Auf der Suche nach dem Lieblingsfoto 2016

Jedes Jahr zum Jahresende kommt wieder die Frage nach dem Lieblingsfoto des vergangenen Jahres auf. Jedes Jahr setzt dann das große Überlegen und Suchen ein. In manchem Jahr wusste ich auf Anhieb, welches mein Lieblingsfoto war. Auch mein Sommerfoto 2014 konnte ich sofort identifizieren. Dieses Jahr weiß ich das nicht. Kein Motiv, keine Situation, kein Foto stach heraus.
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Schnappatmung im Vorwort

„Mich deucht, da fleucht etwas.“ Das würde heute niemand mehr schreiben. Es ist veraltetes Deutsch, ich weiß nicht, aus welchem Jahrhundert. Wer nun aber glaubt, alles, was im 20. Jahrhundert geschrieben wurde, komme uns nicht so fremd vor wie das aus den Jahrhunderten zuvor, der irrt. Auch jüngere Textpassagen können ein wenig seltsam klingen. Zumal wenn es auch noch um eine Fachsprache geht.
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Haut von Gans zum Rauschen gesenft

Habt ihr heute schon euren Senf zu mehr als einem Würstchen dazugegeben? Leuten, die zu allem etwas zu sagen haben, sagt man nach, sie müssten zu allem ihren Senf dazugeben. Sagt man mir mitunter auch nach. Ich senfe also. Das sei falsch, sagt ihr. Nichts da, das ist das neue Verb für seinen Senf dazugeben. Habe ich gerade gelesen. Soll es wirklich und wahrhaftig geben.
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Galerie der schönen Fotoideen

Fotos machen ist das eine, Fotos gucken das andere. Wer fotografiert, guckt auch immer, was andere Fotografen für Ideen haben. Ich habe mir bei Flickr eine Galerie mit guten Foto-Ideen angelegt. Noch sind erst 15 Foto darin, aber die sind sehr sehenswert. Bitte sehr, hier ist die Gute-Ideen-Galerie.

Regenwasser, das bessere Niederschlagswasser

Es gibt viel Wasser: Trinkwasser, Eiswasser, Mineralwasser, Badewasser, Waschwasser, Spülwasser, Quellwasser, Meerwasser. Und es gibt Schmutzwasser und Niederschlagswasser. Das Niederschlagswasser macht mich immer ganz niedergeschlagen.
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Der rennende Weihnachtsmarkt: Hört mir auf mit dem Starten

Was ist ein Start? Laut Definition:

Start

Substantiv [der]

  1. 1.Beginn, Anfang (meist einer beruflichen Tätigkeit).“Sie hatte einen schweren Start ins Berufsleben.“
  2. 2.Sport, Beginn eines Rennens.“Der Start musste wiederholt werden.“

So weit, so gut. Ich lese das Verb starten oder startet aber immer wieder in anderem Zusammenhang. Das widerspricht meinem Sprachgefühl. Diese für mich falsche Verwendung von Start nimmt nach meinem Gefühl in den vergangenen Monaten überhand, gerade jetzt ganz besonders.
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Das Wort verstorben ist für mich gestorben

5,8 Millionen Ergebnisse bei Google für verstorben, 17 Millionen für gestorben. Offenbar wird in Deutschland doch mehr gestorben als verstorben, zumindest, wenn man Google glaubt. Aber was ist der Unterschied? Gibt es überhaupt einen?
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