Unübertroffene Schmachtfetzen

Feiertage wie Weihnachten und Ostern sind immer auch Anlässe für Fernsehsender, große Filmepen vergangener Tage noch einmal auf den Bildschirm zu bringen. Die Sissi-Filme sind längst Weihnachtsklassiker, die Immenhof-Filme passen zu fast jeder Gelegenheit, und Ostern war dieses Jahr Anlass für den Bayerischen Rundfunk, am gestrigen Gründonnerstag „Doktor Schiwago“ mal wieder ins Programm zu heben. Ich habe mir gestern einen schönen Filmabend gemacht und mir das Drama um den Arzt zwischen zwei Frauen voller Genuss angesehen.
Weiterlesen

Tchibo-Weihnachtshefte für alle

Die Hefte im Querformat haben teilweise doppelseitige Illustrationen
Die Hefte im Querformat haben teilweise doppelseitige Illustrationen

Ich muss Euch noch mal mit Weihnachten kommen. Allerdings aus einem erfreulichen Anlass. Nachdem ich hier im Blog vor einem Jahr schon einmal über die Tchibo-Weihnachtsliederhefte geschrieben haben, hat sich herausgestellt, dass die Hefte eine große Fangemeinde haben. Über die Kommentarfunktion hat sich dann eine Diskussion darüber entsponnen, ob sich die Hefte digitalisieren und damit allen Fans und solchen, die es werden wollen, zugänglich machen lassen. Dazu hat sich auch die Pressestelle von Tchibo eingeschaltet. Die Mitarbeiterinnen dort waren so nett, die Rechte zu klären – leider mit sehr unzulänglichem Ergebnis. Letztlich gab es aber ein halbes Ok. zum Digitalisieren der Hefte. Alex hat sich nun bereit erklärt, sie einzuscannen und hat auch schon damit begonnen. Wer also per Mail PDF der Hefte haben möchte, schreibe unten einen Kommentar. Ich werde die E-Mail-Adressen dann an Alex weiterleiten.

Link zum Download:

Alex hat sich die Mühe gemacht, die Hefte für alle Fans und Freunde einzuscannen. Da die Zahl der Kommentare hier ständig steigt, ist sein Kommentar mit dem Link etwas untergegangen. Deshalb hier für alle noch einmal an prominenter Stelle der Link zur Dropbox.

Die Architektur im Malenter Kurpark

Die Liegehalle von Peter Arp: Mitten im Grün und von Licht durchflutet
Die Liegehalle von Peter Arp: Mitten im Grün und von Licht durchflutet

Dass die Werke eines Architekten schon zu dessen Lebzeiten unter Denkmalschutz gestellt werden, ist eine seltene Ehre. Peter Arp (1925-2008) aus Malente wurde sie zuteil. Der von ihm und dem Gartenarchitekten Karl Plomin entworfene Malenter Kurpark gilt als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung. Das Gartendenkmal wurde ebenso unter Schutz gestellt wie die Gebäude. Im zweiten Teil meiner Geschichte über einen meiner Lieblingsorte geht es um die Bauwerke. Ich habe Peter Arp vor einigen Jahren noch kennengelernt und mit ihm über seine Entwürfe für den Malenter Kurpark gesprochen.
Weiterlesen

Mein Lieblingsort: Der Malenter Kurpark

Vor einiger Zeit ist Bloggerin Michèle mit ihren Gedanken durch Planten un Blomen in Hamburg (angelegt zur Internationalen Gartenschau 1973) gesprungen. Ich habe sofort versprochen, hier demnächst mit dem deutliche kleineren Kurpark Malente (56 Hektar) zu kontern. Es hat nun doch noch eine Weile gedauert, aber hier ist Teil 1 meiner Geschichte über einen meiner Lieblingsorte. Erst geht es um den Garten, dann im zweiten Teil um die Gebäude im Malenter Kurpark.

Weiterlesen

Große Oper im Kirchenchor

Singen im Kirchenchor ist spießig! Spießig? Von wegen. Ich singe seit 19 Jahren in einem Kirchenchor, und es macht unglaublich viel Spaß. Gerade sind wir wieder auf der Zielgerade zu einer großen Aufführung: Das Requiem in C-moll von Luigi Cherubini (1760-1842). Diese Konzerte sind die Sternstunden einer Sängerin, eines Sängers. Da geht musikalisch und gefühlsmäßig die Post ab. Hardcore-Klassik vom Feinsten. Was aber genau ist so toll an dieser Singerei?
Weiterlesen

Der Reiz der Noten

Ich habe etwas Wunderschönes geschenkt bekommen, um genau zu sein, habe ich es geerbt. Noten aus einem Nachlass. Und die geben mir endlich die Möglichkeit, Euch zu zeigen, dass es neben dem musikalischen Vergnügen auch ein visuelles Vergnügen gibt, das uns Noten zuteil werden lassen.
Weiterlesen

Ein Stück Lady in der Hosentasche

Aus mir wird nie eine Lady. Da ist Hopfen und Malz verloren. Viel zu burschikos, viel zu wenig Zeit, um sich mehr als zehn Minuten am Morgen mit mir selbst und meinem Äußeren zu beschäftigen, viel zu geizig, um Geld für unnützen, aber schönen oder gar stilvollen Schnickschnack auszugeben. Und doch schlummert irgendwo ganz tief drinnen in mir die Sehnsucht danach, eine Lady zu sein. Schön, stilvoll, stets schick und elegant und charmant.

Den Hang, ein bisschen Lady zu sein, lebe ich an einen winzigen Detail aus. Taschentücher. Richtige schöne Taschentücher aus guter Baumwolle,  noch viel lieber aus Batist, und am liebsten mit Filethäkelei am Rand. Zum Glück verfüge ich über eine Reihe schöner Erbstücke von einer längst verstorbenen Tante, die diese Art der filigranen Häkelei noch perfekt beherrschte. Mir kommt kein Papier in die Tasche. Ich mag keine Tempos. Sie sind meiner Nase nicht angenehm und kein Genuss für meine Augen. Es gibt nichts Schöneres, als eine wohl sortierte Schublade voller Stofftüchlein. Meine Devise lautet: nicht ohne mein Stofftaschentuch.

Und wenn mir mal wieder so ladylike zumute ist, dass mir ein Taschentuch nicht reicht, gucke ich diese Blogs an:

http://www.lady-blog.de/

http://hatdasstil.blogspot.com/