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Der lange und der kurze Grünkohl: Einem Text die Luft rauslassen

Seit sich Texte leicht per Mail verbreiten und einfach ins Internet schreiben lassen, wird mehr Text abgesondert als in allen Jahrhunderten zuvor. Ich habe keine Belege dafür, aber ich nehme es einfach mal an. Wenn der Computer die Schreibmaschine abgelöst hat, heißt das aber nicht automatisch, dass bessere Schreiber daran sitzen und gute Texte schreiben. Täglich begegnen mir Texte, die viel zu viele angeblich wichtige Informationen enthalten. Sie zu kürzen, macht sie nicht nur besser, sondern auch verständlicher. Mal ganz abgesehen davon, dass manche Leute vor dem Lesen langer Texte zurückschrecken.
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Der Ohrwurm Kikeriki

Ich habe einen Ohrwurm. Die kann man nicht nur von Liedern bekommen, sondern auch von Gedichten. Ich weiß nicht warum, aber gerade kam mir wieder ein Kindergedicht in den Kopf, an das ich lange nicht mehr gedacht hatte. Und es ging nicht wieder weg, sondern wand sich wie ein Ohrwurm immer wieder durch mein Gehirn. Es ist das Gedicht vom Schneider Kiriki.

Der Schneider Kikeriki in Westermanns Kinderbuch von 1951
Der Schneider Kikeriki in Westermanns Kinderbuch von 1951. Der Autor ist unbekannt.

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Kleider im Kontext von Smart Casual: Schwurbeldeutsch in der Schule

Was ist die Aufgabe von Schule? Bildung zu vermitteln, in einzelnen Fächern und als Allgemeinbildung. Zur Allgemeinbildung gehört für mich auch, gutes Deutsch sprechen und schreiben zu können. Das vermittelt man durch Unterricht, aber auch durch Vormachen und Vorleben. Wenn ich allerdings manche Texte lese, die Lehrer schreiben, wundere ich mich nur.
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Untrennbare + Wörter – meine kleine Hitliste

Wer regelmäßig mit Texten umgeht, dem werden sie überall begegnen: Wörter, die grundsätzlich im Doppelpack daherkommen. Meine Hitliste dieser Kombinationen habe ich über ein paar Monate zusammengetragen und präsentiere sie jetzt. Die Liste ist kann natürlich jederzeit erweitert werden. Immer, wenn mir neue untrennbare Wörter über den Weg laufen, füge ich sie hier als Ergänzung an. Außerdem nehme ich in den Kommentaren gerne weitere Kandidaten auf.
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Draußen vor der Tür wird’s eng

Wer es noch nicht wusste, erfährt es in Werbebotschaften, Pressemitteilungen und wo sonst Menschen Texte schreiben: Der Winter steht vor der Tür. Wahlweise die kalte Jahreszeit, die Partysaison oder, wenn noch ein zwei Wochen ins Land gehen, Weihnachten. Es wird also eng draußen vor der Tür. Komisch aber, dass da nur im Herbst der Winter und andere herumstehen.
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Raumforschung in zentrenrelevanten Sortimenten

Wer hier regelmäßig liest, der weiß, welchen Spaß ich an schwurbeligen Formulierungen und geblähten Wörtern habe. Als  Beobachterin von kommunalpolitischen Sitzungen stoße ich dabei immer wieder auf schöne Beispiele. Gerade hat sich eines der Gremien in meinem Gebiet mit der Genehmigung für einen Supermarkt befasst. Da geht es unter anderem darum, ob die Nachbarorte einen neuen Markt vertragen. Und das hat nun nichts damit zu tun, ob die Lebensmittel verträglich sind.
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Bröckelverlust im Wörter-Sammelsurium

Wörter sind biegsam. Wörter sind Spielwiesen. Wörter werden für eine angeblich oder wirklich gute Sache verbogen, verändert, neu erschaffen. Und Wörter sind einmalig bei bestimmten Berufsgruppen. Ich mag solche Wörter und ich sammele sie. Und so ist ein buntes Sammelsurium zusammengekommen. Einblick in die Sammelkiste gefällig?
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Erlebbar – ein nicht mal temporär zu ertragendes Wort

In jüngster Zeit nerven mich zwei Wörter, die zunehmend in allerlei Texten auftauchen: temporär und erlebbar. Das eine ist für viele unverständlich, das andere ist das, was ich ein Krückenwort nenne: Man weiß, was man sagen will, kann es aber nicht richtig ausdrücken. Also erfindet man eine Krücke.
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Die schönsten Links für Chorsänger

Heute Abend ist wieder Chorprobe. Für mich einer der beiden heiligen Termine in der Woche neben dem Reiten am Sonnabend. Wenn es eben geht, lasse ich diese paar gestohlenen Stunden für meine Hobbys nicht ausfallen, was angesichts meines Jobs nicht immer leicht fällt. Der Chor probt gerade eine unbekannte Messe eines gewissen Moritz Brosig, die vom Notenverschenker Manfred Hößl kommt.
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