Trotz Herbst: Bunte Twitter-Blätter sprengen Blogpost

Mein Gott, jetzt hat sie’s. Der berühmte Stoßseufzer aus „My fair Lady“ ist förmlich aus mir herausgebrochen, nachdem ich zwei Tage lang auf einem WordPress-Problem herumgekaut habe, ohne der Lösung auch nur einen Schritt näher zu kommen. Und dann plötzlich die Eingebung, einfach so aus dem Nichts. Bunte Herbstblätter sind schuld, dass ich keine Tweets mehr in einem Blogpost unterbringen konnte.
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G, aG oder T: Behinderung erkennen schwer gemacht

Es ist nicht immer leicht, alles zu verstehen, womit man so zu tun hat. Da steht auf der einen Seite das Bürokratendeutsch, auf der anderen Seite unverständliche Abkürzungen. Die spielen auch dort eine Rolle, wo es Menschen aufgrund ihres GdB sowieso nicht leicht haben: beim Schwerbehindertenausweis. Übrigens GdB heißt Grad der Behinderung, und damit sind wir schon beim Thema.

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Wenn die Mediathek über die Spieliothek berichtet

Erinnert ihr euch noch an die Spieliotheken? Das waren  so eine Art Büchereien für Spiele, die in den 1980er-Jahren einen Boom erlebten. Kinder, aber auch Erwachsene und Familien, konnten sich dort Spiele für zu Hause ausleihen, aber auch in der Spieliothek spielen. Oder aber Spielangebote wurden mobil, etwa in einem Bus, zu den Dörfern gebracht. Nicht zu verwechseln ist die Spieliothek übrigens mit der Spielothek, in der Daddelautomaten stehen. Die sind im Gegensatz zur Spieliothek unerwünscht und vielen Gemeinden höchstens als Gewerbesteuerzahler willkommen. Die fast gleiche Schreibweise beider Einrichtungen hat übrigens damals schon viele Leute verwirrt. Solche Verwirrung stiften heute andere Medieneinrichtungen.
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Die Sinfonie der Symphonie-Schreibung

Die Sinfonie bringt es auf acht Millionen Google-Einträge. Die Symphonie überflügelt sie bei weitem mit 21,8 Millionen Einträgen. Solche Gloogle-Einträge sind ein Gradmesser dafür, welches Begriffe, welche Schreibweisen gängig sind. Geht es danach, ist die Symphonie deutlich weiter verbreitet als die Sinfonie. Aber was ist der Unterschied? Gibt es überhaupt einen?

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Die Tiefen einer Fotogemeinschaft ausloten

Ein Kommentar zum Foto "Die alte Gärtnerei" hat meine Überlegungen zu Flickr angestoßen.
Ein Kommentar zum Foto „Die alte Gärtnerei“ hat meine Überlegungen zu Flickr angestoßen.

Vor mehr als einem Jahr habe ich meinen Abschied von der Fotocommunity genommen und mich bei Flickr und 500px angemeldet. Wie lange das schon her ist, ist mir gar nicht gewusst gewesen. Erst ein Kommentar bei Flickr hat mich wieder darauf gestoßen. Darin ging es auch darum, wie Flickr am besten für Fotografen zu nutzen ist. Immerhin hat mir der Kommentator bescheinigt, dass ich es richtig machen. Aber wie geht richtig?
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Die falsche Warnweste angezogen: Farblehre an der Einsatzstelle

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Welche Farbe zu welchem Anlass? Das hat jetzt nichts mit Mode zu tun, sondern mit Warnwesten. Wer glaubt, schlichtes Gelb oder Orange seien immer richtig, der irrt. Mitunter maßt sich der Träger einer gelben Warnweste etwas an, was ihm nicht zusteht. Farbspiele an der Einsatzstelle, eine Wissenschaft für sich.
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Theater im Job: Persönlichkeitsentwicklung mit großer Geste

Alles nur Theater? Mitnichten. Zugegeben, das Wort Theater benutzen wir auf zweierlei Art. Um die Kunstform einer in welcher Form auch immer gespielten Handlung zu benennen, aber auch, wenn mal wieder nichts so richtig läuft und statt Produktivität nur Theater im Job oder im Privatleben herrscht. Dass Theater im Job auch eine produktive Seite haben kann, ist längst erwiesen. Es bildet die Persönlichkeit, wie jedes Theater, ob im Theater (dem Gebäude) oder eben im Job. Das bestätigten sogar Profis.

Inszenierung "Antigone" des Jungen Schauspiel Ensembles München. Die Aufführung  wird bei Gastspielen im gesamten deutschsprachigen Raum gezeigt. Foto: Max Ott
Inszenierung der „Antigone“ von Sophokles des Jungen Schauspiel Ensembles München. Die Aufführung wird bei Gastspielen im gesamten deutschsprachigen Raum gezeigt. Foto: Max Ott

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Der Rachen des Löwen: Latein, eine lyrische Sprache

Latein steht in dem Ruf, eher etwas sperrig und im Gegenteil zu Italienisch oder Französisch nicht mit Sprachmelodie gesegnet zu sein. Ich habe nie Latein gelernt, kenne die Sprache nur aus kirchenmusikalischen Werken. In denen aber entfaltet sie eine Musik, wie ich es dieser Sprache nie zugetraut hätte. Beispiel gefällig: Libera de ore leonis. Frei übersetzt: Errette uns aus dem Rachen des Löwen. Wer weiter sucht, findet noch mehr schöne Beispiele.
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Kopplungsstriche machen das Lesen und das Leben leichter

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Könnt ihr das Wort oben auf Anhieb fehlerfrei aussprechen? Als ich es entdeckt habe, hatte ich meine Probleme damit, es auf den ersten Blick zu verstehen. Ich musste zwei Mal hingucken. Hier geht es nicht um Oberbausch-Weißtechnik, sondern um Oberbau-Schweißtechnik. Mal abgesehen davon, dass ich gar nicht so genau weiß, was das ist, ist das Wort ein sehr gutes Beispiel dafür, warum der Kopplungsstrich lieber einmal zu viel als einmal zu wenig eingesetzt werden sollte.
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Der Journalist, das verachtete Wesen

Journalisten sind Profis. Aber sie haben es in den seltensten Fällen bei ihrer Arbeit mit Profis im Umgang mit der Presse zu tun. Das kann auch niemand verlangen. Bemerkenswert ist aber, wie manche Leute die Arbeit der Presse sehen und was sie davon halten. Das ist aus ihren Äußerungen gegenüber uns Journalisten ablesbar. Und solche falschen Einschätzungen beschränken sich nicht mal auf Laien. Sogar Profis der Pressearbeit haben diese Sprüche im Repertoire.
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