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Die Tücken der geschlechtsneutralen Sprache: Für Asyl (be)werben?

Jeder von uns kennt die Studierenden, die längst die Studenten – und die Studentinnen – sprachlich abgelöst haben. Im Zuge der Bemühungen um geschlechtsneutrale Sprache werden auch Fußgänger zu Zufußgehenden (schreibt man das so?) und zu Teilnehmenden. Doch manchmal werden diese Bemühungen absurd. Gestern gehört: Die Asylbewerbenden.
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Von Lagern und Lägern

Dass das Klagen zur Stellenbeschreibung unserer Bauern gehört, ist ja nichts Neues. Lerne klagen ohne zu leiden, sozusagen. Und was gibt ihnen Anlass zu eben jenen Klagen. Natürlich, das Wetter. Zu kalt, zu nass, zu heiß, zu trocken – vor jede Angabe wird beinahe reflexartig ein „zu“ gesetzt.

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Tempo, Tempo! Ein Interview zu den Tempi in der Musik

Ich bin ein Fan von @Orchestrasfan und@Orchestrasvoice. Das sind Ulrike Schmidt, Fan des hr-Sinfonieorchester, und Christoph Werkhausen, Musiker, Moderator und Redakteur beim Hessischen Rundfunk und die Stimme des hr-Sinfonieorchesters. Die beiden führen regelmäßig „das etwas andere Interview“, bei dem sich alles um die Musik, die klassische Musik dreht, vor allem um Orchesterwerke, die ich als Freundin von Hardcore-Klassik besonders liebe. Dieses Mal dreht sich das Interview um Tempi, also die Geschwindigkeitsangaben der Musik, und daran bin ich nicht ganz unschuldig.
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Matthäus-Passion: Verbeugung vor einem unbekannten Dichter

„Text gibt es an der Kasse“ lautet ein alter Witz von Kirchenmusikern, wenn es um die Aussprache des Chores beim Singen geht. Natürlich steht bei kirchenmusikalischen Werken die Musik im Vordergrund. Aber auch der Text hat seine Reize. Gerade übt unser St.-Johannes-Chor Kücknitz die Matthäus-Passion von 1746 von Georg Phillip Telemann. Wunderbare Musik, unterlegt mit sehr kreativen Texten. Aber wer sie schrieb, liegt im Dunkel der Geschichte verborgen.
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Feuerwehrsprech: Glosse frech über Einsatz groß

Die Stürme „Elon“ und „Felix“ haben mir als Reporterin unruhige Tage und Nächte beschert. Unablässig, manchmal im Minutentakt, gingen die SMS bei mir ein, mit denen die Leitstelle automatisiert neben den Feuerwehren auch uns Pressevertreter über Einsätze informiert. Diese Nachrichten nennen ein Einsatzstichwort. Beim Sturm war es immer „Unwetter klein“, was im Klartext abgebrochene Äste, umgefallene Bäume oder abgerissene Dachteile bedeutet. Außerdem gibt es noch viele weitere Stichwörter. Interessant aus sprachlicher Sicht ist dabei, dass das Adjektiv immer dem Substantiv nachgestellt wird. Diese Eigenart habe ich mal auf die Schippe genommen.

"Feuer groß" heißt es, wenn ein Großfeuer zu bekämpfen ist.
„Feuer groß“ heißt das Einsatzstichwort, wenn ein Großfeuer zu bekämpfen ist.

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Musikersprüche: senza kratz und con Kinn am Bauchnabel

Jede Branche hat ihre Sprüche, jede Sportart auch. Und die Musiker haben ebenfalls Witzchen, Bonmots oder Äußerungen, die immer mal wieder kommen und ausgesprochen witzig sind. Ich habe selbst viele davon in meinem langen Hobbymusiker-Leben gehört und etliche andere gelesen. Nach und nach habe ich eine Reihe davon gesammelt. Hier kommt als Musikersprech, Orchestersprech. Chorleitersprech und allerlei ähnliche Sprüche.

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Knistern, Knacken, Sabotage: Der Ärger mit dem Autoradio

Ihr kennt das: Ihr hört einen interessanten Wortbeitrag im Radio, etwa auf NDR-Info oder Deutschlandfunk. Und gerade wenn es besonders interessant wird, hauen Knistern und Knacken dazwischen und ihr könnt kein Wort mehr verstehen. Oder, genauso schlimm: In wunderschöne klassische Musik auf NDR-Kultur hämmern immer wieder nur halbe Sekunden lange Fetzen von Privatsendern wie R.SH oder anderen hinein – kurz, aber oft und verdammt störend. Ich habe den Eindruck, dass die Privatsender, die ich nicht hören will, mehr Sendekraft haben als die öffentlich-rechtlichen Sender. Und dass außerhalb der großen Städte der Empfang eher mau ist.

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Doppelnamen-Baukasten: Wilde-Rose, Zick-Zack und Melk-Schemel

Eigentlich wollte ich diese Glosse unter dem Pseudonym Sandra Hinterzarten-Tupfingen schreiben. Womit das Thema umrissen wäre. Doppelnamen. Das sind diese Namensungetüme, die das Namensrecht und die Wege der Liebe vor allem den Frauen aufgebürdet haben. Da man den Partner nicht so schnell wechselt wie das Namensrecht reformiert wurde, sind sie immer noch in der Welt, die Kombi-Nachnamen. Manche davon sind wahre Zungenbrecher, vor allem, wenn in beiden Namen oft die Buchstaben ü oder ä vorkommen. Oder die Kombination reizt zum Lachen. Ich habe noch den Scherz einer Kollegin namens Schemel im Ohr: „Dann heirate ich einen Herrn Melk und heiße Melk-Schemel.“ Und wer erinnert sich nicht an Frau Lamar-Schadler (sprich: Lamarsch-Adler) aus dem Buch „Beim nächsten Mann wird alles anders“ von Eva Heller.

Nun will ich hier niemandem zu nahe treten und echte Doppelnamen-Trägerinnen ans Licht dieser Glosse zerren. Deshalb verkneife ich mir hübsche Beispiele aus der Region. Aber wie wär‘s mit Prominenten. Sattsam bekannt ist Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger – passt das eigentlich samt Vornamen in die Kästchen vom Lottoschein? -, und die Nobelpreisträgerin Prof. Christiane Nüsslein-Volhard. Und nun sind wir mal ganz kreativ. Was gäb‘s denn noch Schönes? Wilde-Rose? Gibt es wirklich. Tiere bieten viele Möglichkeiten. Wie wär‘s mit Storch-Frosch? Oder Fuchs-Hase? Im Doppelnamen-Baukasten machen sich auch Klein, Schwarz, Kurz oder Winter gut. Zusammenknobeln mit passenden Ehegattennamen müsst Ihr die nun aber selber.

Witzige Doppelnamen gibt es hier.

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Von Fußhupe bis Kampfhamster: Bissige Spitznamen für Fiffis

Yorkshire-Terrier - ein typischer Kandidat für Hunde-Spitznamen. Foto: Dierk Haasis
Yorkshire-Terrier – ein typischer Kandidat für Hunde-Spitznamen. Foto: Dierk Haasis

Ich bin oft nachts unterwegs und mache dann immer wieder mal eine seltsame Beobachtung, die mit alten Damen und ihren Hundchen zu tun hat. Das verwundert mich ebenso sehr wie die Tatsache, dass es viele teils bissige Spitzname für kleine Hunde, früher Fiffis genannt, gibt.
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