Das Fotografieren und die Hausordnung


Soeben ist mir eine Hausordnung in die Hände gefallen. Sie stammt von einem Krankenhaus und wird allen Patienten überreicht, damit sie wissen, was sie im Haus dürfen und was nicht. Eine Regelung dieser Hausordnung ist mir sofort aufgefallen: die fürs Fotografieren. Da sträuben sich mir nicht nur die Nackenhaare, sondern darin sehe ich auch einen Verstoß gegen geltendes Recht.
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Das JPEG und die Grabbelschublade

Fotos. Sie bestimmen mein Leben. Ich habe mich seit meiner frühen Jugend damit beschäftigt. Es gibt sie überall bei mir: In Alben, in einer Grabbelschublade (alle die, die ich nie geschafft habe einzukleben) und seit etlichen Jahren auf Rechner und Festplatten. Die Grabbelschublade wurde irgendwann nicht mehr bestückt. Als Fotos nicht mehr auf Papier, sondern als JPEG daher kamen, hatte sie ausgedient. Was aber, wenn auch das JPEG ausgedient hat.
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Fuge und Volte: Das Wissen vom Nichtwissen

Menschen, die einem Hobby frönen, sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Kommt jemand von außen hinzu, kommt es zunächst zu Verständigungsschwierigkeiten. Denn verschworene Gemeinschaften nutzen Fachbegriffe, die sich nicht jedem sofort erschließen. Manchmal sind es sogar solche, die bei vielen, aber eben nicht bei allen Menschen zum Wortschatz gehören, die Teil der Allgemeinbildung sind. Soll, darf ich über Nichtwissen die Nase rümpfen? Nein, und deshalb musste ich mich selbst zur Ordnung rufen, sogar zwei Mal in jüngster Zeit.
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Die Feuerwehr und der Ummarsch

Ich habe es lange nicht mehr gehört, das Wort Ummarsch. Erst jetzt ist es mir wieder untergekommen. Der Begriff scheint eine holsteinische Spezialität zu sein, denn ich habe ihn nur hier jemals gehört. Gemeint ist damit nichts anderes als ein schnöder Umzug, der gerade bei Freiwilligen Feuerwehren gerne Ummarsch genannt wird. Vielleicht, weil sie besonders zackig umziehen.


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Bachkantaten: Komische Texte zu schöner Musik

Der Herr Bach, Johann Sebastian mit Vornamen, hat allerlei komponiert, wie wohl jeder weiß. Viel auch für Chöre, und deshalb ist seine weltberühmte Musik nicht ohne Worte denkbar. Es soll ja kein Chor nur Lalala singen. Aber was für Worte sind das? Ich will hier nicht ergründen, was hinter dem Namen dieser Kantate steckt: „Laß, Fürstin, laß noch einen Strahl“.
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Omas Fuchs und die Pelz-Polizei

Ich habe mir gerade ein Shitstörmchen bei Facebook eingehandelt. Es ging um die Pelz-Polizei. Dabei habe ich wieder einmal festgestellt, dass die Leute nicht lesen können. Sie haben mich für etwas runtergeputzt, das ich gar nicht geschrieben habe. Ein paar Gedanken zu Pelz, der Pelzpolizei und Omas Fuchs.
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Die tolle Leistung der Foto-Streber

In Sachen Foto-Aufgaben geistern diverse Projekte durchs Netz. Die wohl ambitioniertesten Fotografen, ich nenne sie liebevoll Foto-Streber, nehmen sich vor, ein Jahr lang jeden Tag ein Foto zu posten, meistens auf ihren eigenen Blogs oder Homepages. Ich ziehe meinen Hut vor denen, die es schaffen. Ein Jahr ist verdammt lang und die Tage, meines zumindest, sind übervoll.
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Ist die Fotografie männlich?

Ich war kürzlich an einem der wenigen sonnigen Tage nachmittags am Strand. Einfach mal gucken, ob es ein paar schöne Fotomotive gibt. Ja, es gab sie: Fotografen. Fotografen und ihre Frauen, die daneben standen und warteten, bis er das Motiv im Kasten hatte. Gleich zwei solcher Paare habe ich innerhalb einer halben Stunde gesehen. Ist die Fotografie also männlich? Fotografieren mehr Männer als Frauen? Ich rede hier ausschließlich von oft sehr ambitionierten Hobbyfotografen, nicht von Profis.

Fotograf am Strand mit Ehefrau
Schnappschuss vom Strand: Er fotografiert, sie steht daneben und wartet.

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Bonuseltern – Ein Malus für den Leser

In Zeiten, in denen Worte beinahe wichtiger sind als das, was dahinter steckt, stößt man immer wieder auf neue Bezeichnungen. Das geht aber oft auf Kosten der Verständlichkeit.
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