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Bachkantaten: Komische Texte zu schöner Musik

Der Herr Bach, Johann Sebastian mit Vornamen, hat allerlei komponiert, wie wohl jeder weiß. Viel auch für Chöre, und deshalb ist seine weltberühmte Musik nicht ohne Worte denkbar. Es soll ja kein Chor nur Lalala singen. Aber was für Worte sind das? Ich will hier nicht ergründen, was hinter dem Namen dieser Kantate steckt: „Laß, Fürstin, laß noch einen Strahl“.
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Omas Fuchs und die Pelz-Polizei

Ich habe mir gerade ein Shitstörmchen bei Facebook eingehandelt. Es ging um die Pelz-Polizei. Dabei habe ich wieder einmal festgestellt, dass die Leute nicht lesen können. Sie haben mich für etwas runtergeputzt, das ich gar nicht geschrieben habe. Ein paar Gedanken zu Pelz, der Pelzpolizei und Omas Fuchs.
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Nahversorger, der neue Supermarkt

Seit einiger Zeit drängt ein Wort aus der Fachsprache in die Umgangssprache: der Nahversorger. Nach und nach löst er den Supermarkt ab.
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Die tolle Leistung der Foto-Streber

In Sachen Foto-Aufgaben geistern diverse Projekte durchs Netz. Die wohl ambitioniertesten Fotografen, ich nenne sie liebevoll Foto-Streber, nehmen sich vor, ein Jahr lang jeden Tag ein Foto zu posten, meistens auf ihren eigenen Blogs oder Homepages. Ich ziehe meinen Hut vor denen, die es schaffen. Ein Jahr ist verdammt lang und die Tage, meines zumindest, sind übervoll.
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Ist die Fotografie männlich?

Ich war kürzlich an einem der wenigen sonnigen Tage nachmittags am Strand. Einfach mal gucken, ob es ein paar schöne Fotomotive gibt. Ja, es gab sie: Fotografen. Fotografen und ihre Frauen, die daneben standen und warteten, bis er das Motiv im Kasten hatte. Gleich zwei solcher Paare habe ich innerhalb einer halben Stunde gesehen. Ist die Fotografie also männlich? Fotografieren mehr Männer als Frauen? Ich rede hier ausschließlich von oft sehr ambitionierten Hobbyfotografen, nicht von Profis.

Fotograf am Strand mit Ehefrau
Schnappschuss vom Strand: Er fotografiert, sie steht daneben und wartet.

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Bonuseltern – Ein Malus für den Leser

In Zeiten, in denen Worte beinahe wichtiger sind als das, was dahinter steckt, stößt man immer wieder auf neue Bezeichnungen. Das geht aber oft auf Kosten der Verständlichkeit.
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Ich Angsthase und die Helden vom Rettungsdienst

Ich war heute viel mit dem Auto unterwegs. Taxi Mama halt. Mein Weg führte mich unter anderem über die A1 zwischen dem Kreuz Bargteheide und Bad Oldesloe, wo sich heute Nachmittag eine schreckliche Massenkarambolage ereignet hat. Ich bin nicht hineingeraten, musste vorher abfahren nach Bad Oldesloe. Aber ich habe die vielen Rettungsdienst- und Polizeifahrzeuge gesehen, die an mir vorbeigerast sind, hin zur nahen Autobahn.
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Schenkel auf dem falschen Fuß

Innerer Schenkel am Gurt, äußerer Schenkel eine Handbreit hinter dem Gurt. Nein, das hier ist keine Anweisung für den Sicherheitsgurt beim Autofahren (man stelle sich das mal bildlich vor). Der Satz stammt aus dem Reitunterricht und wird gern und oft von Reitlehrern gesagt. Beim Reiten werden Körperteile auf die seltsamsten Arten sortiert.

Die Lage des Schenkels ist beim Reiten besonders wichtig.
Die Lage des Schenkels ist beim Reiten besonders wichtig.

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Zu viel Wirbel um George Michel?

Seit heute morgen läuft auf allen fast allen Kanälen, egal ob medial oder sozial, also social, die Nachricht vom Tod des Pop-Sängers George Michael. Wieder ist ein Großer gestorben, wie so oft in diesem Jahr. Und wieder kommen mir dieselben Gedanken dazu. Ist der Hype, die Aufregung, das R.I.P. nicht ein bisschen übertrieben? Ein Gedanke, den offenbar nicht nur ich hatte.
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Das Wort verstorben ist für mich gestorben

5,8 Millionen Ergebnisse bei Google für verstorben, 17 Millionen für gestorben. Offenbar wird in Deutschland doch mehr gestorben als verstorben, zumindest, wenn man Google glaubt. Aber was ist der Unterschied? Gibt es überhaupt einen?
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