Feste, Konzerte, Feten

Gedenkstätte Bergen-Belsen: Mehr als die Erinnerung an Anne Frank

Die Gedenkstätte Bergen-Belsen erinnert an eines der fürchterlichsten Kapitel des Völkermordes der Nazis. Dort starben in den letzten Kriegsmonaten Anne und Margot Frank und mit ihnen mindestens 52 000 weitere Menschen. Selbst als das Lager befreit war, erlagen noch 14 000 ehemalige Häftlinge den Spätfolgen der unmenschlichen Lebensbedingungen im Lager. Das sind unvorstellbare Zahlen und Schicksale. Beim Besuch der Gedenkstätte ist das Grauen allgegenwärtig, obwohl es nicht mehr unmittelbar sichtbar ist.

Gedenkstätte Bergen-Belsen, Gedenkmauer mit dem Wort Gewaltherrschaft
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Das Panzermuseum und die Printmedien

Ich fahre häufiger über die A7 zwischen Hamburg und Hannover. Zwei Hinweistafeln sind mir jedes Mal aufgefallen: die für die Gedenkstätte Bergen-Belsen und die für das Panzermuseum Munster. Beide habe ich jetzt besucht, mit zwei Tagen Abstand. Mit dem Panzermuseum ist dabei ein großes Missverständnis verbunden. Auslöser ist der „Antrag auf Fotografier- oder Dreherlaubnis im Deutschen Panzermuseum Munster und anschließende Bildnutzung; Antrag zur Vermessung von Exponaten“.

Panzerketten im Deutschen Panzermuseum Munster
Detailaufnahme aus dem Deutschen Panzermuseum in Munster.

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Wakenitz-Fahrt: Unterwegs auf dem Amazonas des Nordens

Jeder kennt das: Die Sehenswürdigkeiten am eigenen Wohnort werden gern links liegen gelassen. Meistens denkt man, da komme man irgendwann sicher mal hin, und dann wird es nie etwas. Wenn sich dann doch die Gelegenheit ergibt, etwa mit Besuch, die Ausflugsziele der Umgebung zu erkunden, kann man erstaunliche Entdeckungen machen. So ging es mir mit der Wakenitz, einem Nebenfluss der Trave.

Wakenitz, Amazonas des Nordens, Uferbebauung, Himmel, Wolken
Die Wakenitz an einer ihrer breiteren Stellen auf Lübecker Stadtgebiet.

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Der Trick mit dem Parkschein

Parken kostet Geld. Überall in den Städten muss für das Abstellen des Autos per Parkschein bezahlt werden. Aber es gibt kleine Tricks, um die Städte übers Ohr zu hauen und einen Parkschein mehrmals zu nutzen. Einen wende ich selbst manchmal an, die Weiterentwicklung dieses Tricks habe ich gerade kennengelernt.
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Fotohonorar – Ehre allein ist zu wenig

Ich stehe vor einem Dilemma. Soll ich ein Foto verschenken, nur so für die Ehre und für die Freude, meinen Namen darunter zu lesen? Eine Frage, die viele Aspekte hat. Es gibt zu vieles zu bedenken. Aber zunächst das Foto, um das es geht: Rapsglanzkäfer auf Taglilienblüte, aufgenommen vor einigen Jahren.

Rapsglanzkäfer auf Taglilienblüte - kein Foto für das Umweltbundesamt.
Rapsglanzkäfer auf Taglilienblüte – kein Foto für das Umweltbundesamt.

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Recherche in Vor-Google-Zeiten

Ich bin inzwischen im „Damals“-Alter. Das ist das Alter, in dem man Jüngeren erzählt, wie es damals war. Ich habe viel von damals zu erzählen, denn seit diesem „Damals“ hat sich einiges in meiner beruflichen Tätigkeit verändert. Wie haben wir Journalisten nur im Vor-Google-Zeitalter recherchiert? Anlässlich des Lübecker Hafenstraßen-Brandes vor 20 Jahren ist mir dieser Gedanke wieder gekommen.
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