Feste, Konzerte, Feten

Rutschpartie zum Rettungseinsatz

Sie sind immer dann gefragt, wenn andere Menschen in Not sind. In Not geraten Menschen im Straßenverkehr, wenn die Straßen glatt sind. Dann wird auch die Fahrt der Retter zum Notfalleinsatz zur Rutschpartie. Retter und Glatteis – ein schwieriges Kapitel. Und eines, das Hochachtung verdient.
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In der Steinzeit der Zeitungsfotografie

Vor einiger Zeit habe ich hier einen kleinen Blick zurück geworfen auf die Fernübertragung von Zeitungstexten im Zeitalter vor Mail und Internet. Ähnlich abenteuerlich mutet heute der Rückblick auf die aktuelle Zeitungsfotografie im vordigitalen Zeitalter an. Da gibt es allerlei nette Histörchen, über die sich heute trefflich schmunzeln lässt. Zurück haben möchte ich diese Zeiten dennoch nicht.
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Tempo 130 ist genau richtig

Ich hatte wieder einmal das Vergnügen, in zwei Tagen insgesamt 600 Kilometer auf der Autobahn unterwegs zu sein. Nicht viel, im Vergleich zu anderen Reisen, an denen ich auch schon mal an einem Tag an die 1400 Kilometer gefahren bin (davon viele Hundert Kilometer in Frankreich, wo ein generelles Tempolimit auf leeren Autobahnen gilt). Es war diesmal trotz zweitweise Schneetreibens eine recht entspannte Fahrt. Und das lag einfach daran, dass kaum Raser unterwegs waren. Ein Plädoyer für ein Tempolimit auf Autobahnen.
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Reisegruppen – die schrägsten Typen

Manchmal sind sie bunt zusammen gewürfelt, manchmal sind nur Leute dabei, die sich schon lange kennen. Reisegruppen können mal so, mal so zusammengesetzt sein. Ich erlebe sie vor allem bei Pressereisen, da kommen Kollegen zusammen, die sich vorher nicht kennen, aber nun ein paar Tage gemeinsam verbringen wollen, können, müssen. Meine Beobachtung: Es gibt immer dieselben Typen in Reisegruppen. Eine Erfahrung, die sich auch bei Chorreisen bestätigt hat. Hier sind meine nervigsten Reisegruppen-Typen:
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In Vino Wichtigkeit

Schmeckt – schmeckt nicht! Weiter wage ich mich nicht vor auf dem Gebiet der Weinbeurteilung. Dafür fehlen mir einfach die feine Zunge und die sensible Nase. Und dieses gurgelnde Schlürfen gelingt mir auch nicht, ohne daß ich Gefahr liefe, daß mir der edle Tropfen aus dem Mundwinkel perlt. Auf einem ganz anderen Gebiet der Vinologie – ich weiß, so heißt das nicht, klingt aber schön – könnte ich schon mitreden. Beim ach so wichtigen Räsonieren über Wein.
Wie amüsant war es doch kürzlich, einem selbsternannten Experten zuzuhören. Ein Weißwein, sinnierte er über selbigen gebeugt, könne nach Katzenklo riechen. Naja, erstens stinken Katzenklos und zweitens riecht nicht das Katzenklo, sondern das Katzenpipi. Nach Ammoniak. Genauso, sagte der Fachmann, könne ein Weißwein halt riechen. Der Laie wundert sich. Und so ging es lustig weiter mit den Weingerüchen. Was der Mann da nicht alles erschnupperte und erschmeckte! Stehenden Zigarettenrauch, harzige Unterlegung, vibrierende stoffige Süße, Lakritz, Brombeer. Ich dagegen, warf ich kurz ein, bevorzuge die Lage Bahndamm-Südseite mit einem Bukett vom schwitzenden Schaf, gewürzt mit dicht verwobenen Gerbstoffen und einem leicht scharfen Abgang von einem Wein, der zwar noch jung ist, aber seine stürmischen Unarten längst abgelegt hat. Den Schock darüber mußte der Experte daraufhin erst einmal in einem Glas Wein ertränken.

Der Fluch des Smartphones

Ich bin spät dran. Wie meistens. Aber jetzt ist es immerhin soweit. Ich nenne ein Smartphone mein eigen. So etwas Tolles. Aber damit tut sich ein riesiges Problem auf. Ich habe noch viel mehr zu lesen als bisher und kann gar nicht mehr all das lesen, was ich lesen will.
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Träumereien in der Teetasse

Schwarz, grün oder weiß? Heiße Liebe oder kühle Frische? Wind der Savanne oder Sonne des Buddha? Rotbusch oder Honigbusch? Mit oder ohne Vanille-Aroma? Wintertraum oder Sommernachtstraum? Kaum etwas bietet so viel Auswahl, Abwechslung und so viel Blendwerk wie das Tee-Regal im Supermarkt. Unglaublich, was sich alles in kleine Beutel packen lässt, die dann in einen Becher voller heißes Wasser gehängt werden.
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Die Kamera als Frage

Wer ist außer Stars, Sternchen und Politikern am häufigsten im Fernsehen zu sehen? Journalisten bei der Arbeit. Fernsehen braucht Bilder, und wenn keine kraftvollen Bilder da sind, streicht die Kamera gern über die arbeitenden Kollegen. Ob in der Bundespressekonferenz oder – besonders oft – bei anderen Pressekonferenzen, wo es außer den Rednern auf dem Podium und der mitschreibenden Journaille kaum etwas zu drehen gibt. Da wird auch gern mal auf den Block gezoomt, auf dem gerade Notizen gemacht werden.
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