Daumen runter – was mir missfällt

Biopreis auf Rekordniveau

Benzin wird teurer, wenn der Ölpreis steigt. Biodiesel wird teurer, wenn der Biopreis steigt?

Könnte man denken, wobei Bio für das biologisch erzeugte Grundprodukt steht. Nur: Der Preis für Raps schwankt zwar, aber lange nicht so sehr und lange nicht so nachhaltig nur nach oben wie der Mineralölpreis.

Und doch: Der Sprit aus der Erde zieht den Preis für den Sprit vom Acker mit nach oben. Steigt der Benzinpreis um zehn Cent, geht auch der Preis für Biodiesel um etwa die gleiche Summe nach oben. Und niemand kann erklären, warum. Oder? Weiß jemand die Antwort?

Fragende Biodiesel-Fahrer werden gern damit abgespeist, dass die Erzeugung von Biodiesel Energie kostet und mit steigenden Energiepreisen auch der Biodiesel-Preis nach oben gehe. Das kann ich kaum glauben. Tatsache aber ist: Biodiesel kostet heute so viel wie Superbenzin noch vor ein paar Monaten. Gerade erst ist der Preis pro Liter auf 1,37 Euro, kurz darauf auf 1,39 Euro gestiegen und geht manchmal sogar über 1,40 Euro. Immer noch günstig gegenüber dem Erdöl-Sprit, aber für diesen Super-Preis hätte ich mir  vor Monaten noch eine andere Tankstelle gesucht.

Trachtengruppen

Sind wir nicht alle in bisschen uni-form? Nur in Uniform wollen wir nicht mehr auftreten, die Zeiten sind doch längst vorbei. Einheitslook, von der Mode diktiert, ist „in“, auch wenn’s keiner wahr haben will. Aber verordneter Einheitslook? Gar noch mit allerlei klirrendem Schmuck in Form von Orden und Ehrenzeiten verziert. Nein, bitte nicht! Oder doch?

Zwei despektierlich mitunter auch als Trachtengruppen bezeichnete Vereinigungen halten im Norden immer noch die Fahne hoch – wörtlich. Schützenvereine und Feuerwehren. Offenbar sind grünes und blaues Tuch, militärisches Gehabe, zackiges Marschieren und Ehren-Gedöns doch noch attraktiv genug, damit beide Organisationen nicht der Hauch eines Zweifels an ihrem Auftreten anfliegt. Wäre da nicht die eine oder andere leise, aber vernehmliche Klage über Nachwuchssorgen. Dass sich die Reihen lichten, ließe sich bei den Schützen ja noch unter Zeitgeist abbuchen. Bei der Feuerwehr wird’s gefährlich. Brandgefährlich. Bisher verbuchen die Wehrführer die mancherorts magere Besetzung noch unter mangelnder Begeisterung fürs Ehrenamt oder schieben sie den Arbeitgebern in die Schuhe, die sich angeblich oder wirklich immer schwerer tun, ihre Mitarbeiter fürs Gemeinwohl frei zu stellen. Das mag ja so sein. Doch hinter vorgehaltener Hand gibt auch mancher Feuerwehrmann zu, dass etwas weniger Trachtengruppen-Folklore und etwas mehr Trachten nach Modernität auch einer Feuerwehr gut tun würde.

Ganz und gar grummelig werden einigen Feuerwehrleuten, wenn es ans Ehren geht. Die Großen behängt man, die Kleinen lässt man – zum Einsatz – laufen. Oder anders ausgedrückt: Die sich nachts auf kalter Straße zur Rettung von Menschenleben den A . . . aufreißen, gehen beim Verteilen der Orden oft leer aus. Wie einst beim Militär.

 

Unzufriedenheit mit der eigenen Feuerwehr thematisiert ausführlich dieser Artikel:

http://www.fwnetz.de/2011/07/12/ich-bin-mit-der-gesamtsituation-unzufrieden/

 

Applaus und Akkord

Eines vorweg: Ich bin bekennender Fan von klassischer Musik und kenne mich mit den Gepflogenheiten klassischer Konzerte aus. Ich weiß aber auch, dass ich damit ziemlich einsam auf weiter Flur stehe. Für viele ist klassische Musik genau das, was ich einst als bissigen Witz las: Klassik – tote Musik für halbtote Zuhörer.

Genau das ist es aber nicht. Es ist eine Musik, die einen mitreißt oder in sich versinken lässt. Und dann kommt er, der Moment, in dem der verzückte Zuhörer  harsch aus seinem Hingerissensein gerissen wird: Wenn nach dem ersten Satz geklatscht wird. Zögernd fallen etliche weitere Zuschauer ein, wenn das Applaudieren beginnt. Bald macht sich Verlegenheit breit, das Klatschen erstirbt schnell, der Dirigent hebt die Hände zum nächsten Einsatz. Zugegeben, ich übertreibe ein bisschen, aber so kommt es mir halt oft vor.

Wann darf ich im klassischen Konzert klatschen? Grundsätzlich, zumindest in unserem Kulturkreis, nicht zwischen den Sätzen. Wohl aber zwischen den einzelnen Werken. Wer unsicher ist, schließe sich der Masse an. Ein innerer Applausometer hilft, zwischen falschem, weil magerem Beifall, und dem echten, frenetischen Applaus zu unterscheiden.

Dass Klassik still genossen wurde, war nicht immer so. Zu Mozarts Zeiten wurde im Opernhaus getratscht, gelacht,  gepöbelt – nicht über die Musik. Die war damals häufig das, was heute die Musik im Kaufhaus ist. Kulisse, Hintergrundbeschallung. Lag es vielleicht daran, dass niemand richtig hingehört hat, dass Mozart zu Lebzeiten keine Anerkennung seiner Musik fand. Seit Gustav Mahler änderte sich das, die Zuhörer lauschten der Musik, würdigten die Leistung der Künstler. Und hörten auf, zwischen den Sätzen zu klatschen.

Zu Recht, wie ich finde. Ein Werk, auch wenn es nach Sätzen gegliedert ist, ist eine geschlossene Einheit, Satz baut auf Satz auf. Die Linie wirkt nur ungebrochen. Und noch ein Argument gegen das Klatschen zwischen den Sätzen, das mir als Laien-Chorsängerin einfällt: Beginnt ein Chorstück mit dem vollen Choreinsatz auf der allerersten Zählzeit, braucht der Chorist die Tonart des vorangegangenen Satzes, um seinen Ton zu finden. Wie soll das gehen, wenn zwischendurch Applaus den Akkord überstimmt? Fatal, wenn der Chor den nächsten Einsatz harmonisch vergeigt.

Wenn  der letzte Ton verklungen, das Werk zumeist mit einem furiosen Finale zu Ende gebracht ist, dann darf applaudiert werden, am besten frenetisch. Aber bitte erst nach dem letzten Ton und einer ein paar sekündigen Stille, der Stille der Ergriffenheit. Wenn applaudieren trotz aller angeführten Argumente zwischen den Sätzen durchaus noch hinnehmbar ist, ist eines meiner Ansicht nach eine Todsünde: In die letzten Töne hinein laut „Bravo“ zu rufen oder schon loszuklatschen. Aber das tun sowieso nur Leute, denen es beim Konzertbesuch nicht um die Musik geht. Denn das ist ein Phänomen, das vor allem bei Benefizkonzerten auftritt.

Ein lesenwerter Artikel der Berner Zeitung von vor einem Jahr würde übrigens eifrig kommentiert: Die Klatschpolizei hört alles.

 

http://tt.bernerzeitung.ch/kultur/klassik/Die-Klatschpolizei-hoert-alles/story/19448559

 

Stil-Sünden im Sommer

So kommt der Herr stilecht daher. Sie hat sich dagegen mindestens in der Farbe vergriffen.
Stil oder Nichtstil? So kommt der Herr stilecht daher. Sie hat sich dagegen mindestens in der Farbe vergriffen.

Kaum klettert das Thermometer über 20 Grad, scheint es keine Spiegel mehr zu geben. Ein Gang durch die Stadt offenbart Stil-Sünden von Weiblein und vor allem Männlein, wie sie schlimmer nicht sein können.

Wir Frauen neigen zu falscher Selbsteinschätzung. Oder wie unsere Oma immer sagte: Nichts gegen Beine, aber Gurken gehören ins Glas. Wer Mini trägt, sollte makellose Beine zeigen, und bauchfrei sieht nur bei derjenigen gut aus, die bauchfrei ist. Nicht jede, die ein Schlauchkleid trägt, schafft es, den Bauch weit genug einzuziehen. Und Söckchen zu Sandalen gehen gar nicht, ohne geht’s aber auch nicht, ohne sich Blasen zu holen. Und so kann ich zumindest gut nachfühlen, warum manche Frauen auf die textile Hülle am Fuß nicht verzichten wollen. Für das Auge ist aber kein Genuss. Es bleibt die alte Erkenntnis: Wer schön aussehen will, muss leiden.

Aufmerksamkeit verdient auch das Obenherum.  Tops sind nur topp, wenn aus ihnen keine Schwabbelarme hervorschauen. Alles, was zu eng oder zu weit ist, sieht nicht gut aus. Wer dünne Stoffe trägt, muss auf das Darunter achten, nichts ist schlimmer, als bunte Blümchen, die durch den weißen Hosenstoff blinzeln. Hervorlugende BH-Träger aus durchsichtigem Plastik sehen genauso störend aus wie der Tanga-Bund, der aus der Hose hervorlugt.

Die Stil-Sünden der Männer sind bei Sommerhitze aber noch viel schlimmer. Vor allem, wenn sie zu kurzen Hosen greifen. Die kurze Hose für den Mann, die wirklich gut aussieht, muss erst noch erfunden werden. Absolut unakzeptabel sind knappe weiße Höschen, die aussehen wie vom Tennisplatz oder aus der Mottenkiste der 70er-Jahre, schlabberige Bermudas und bunte Spielhöschen. Verschlimmern lassen sich diese Modesünden nur noch mit dem unpassenden Schuhwerk. Socken – womöglich noch in Weiß – in Sandalen? Schrecklich. Socken in bevorzugt schlammbraunen ausgelatschten Halbschuhen gröberer Machart zur kurzen Hosen? Unmöglich. Wenn dann noch der Bauch über den Hosenbund hängt und zwischen Hosenunterkante und Sockenoberkante die weißen Stachelbeerbeine zur Schau getragen werden, wendet sich der Betrachter mit Grausen.

So bitte nie
So bitte nie

 

Kniestrümpe - nur so akzeptabel

 

Badeschlappen sind zwar bequem, aber keine wirkliche Alternative Sie gehen gerade noch, wenn Männerfüße gepflegt und die Schlappen einigermaßen ansehnlich sind und nicht aus dem Ein-Euro-Laden kommen. Aber die Schlappen sollten doch der Freizeit vorgehalten bleiben.

Auch wenn’s heiß ist, liebe Männer: Eine ordentlich lange Hose mit leichten Halbschuhen sollte es beim Stadtspaziergang oder bei der Arbeit schon sein. Dazu ein gut geschnittenes Polohemd. Am Strand dürft Ihr dann oben herum blank ziehen und unten herum bunte Bermudas tragen.

Stil-Sünden sind natürlich kein reines Sommerphänomen. Jetzt tritt es nur mehr zutage, weil nicht das Mäntelchen der kalten Jahreszeit die schlimmsten Modesünden im Freien bedeckt.

Über die Stil-Sünden des Sommers haben sich außer mir auch schon andere Gedanken gemacht:

http://www.fashionpuppe.com/2011/04/mannermodeimsommer/

http://www.erdbeerlounge.de/mode-trends/Stilsuenden-im-Sommer-_a719/site1-0-0

Wer kennt noch mehr?

Tragt mit mir die Top-Ten der Sommer-Stilsünden für Männer und Frauen zusammen.

Gesucht: Klassik zum Downloaden

Wer Musik macht, hört auch Musik. Wer klassische Musik macht, hört klassische Musik. Wer klassische Musik macht, übt und übt, um EIN Stück gut zu spielen. Er würde auch gern EIN Stück Musik kaufen. Doch was bei Rock, Pop und Schlager seit langem funktioniert, ist für Klassik eine Rarität: die Möglichkeit, einzelne Werke im Internet herunterzuladen. Warum gibt es keine Klassik-Download-Seiten, auf denen man alles findet und gegen Geld als MP3 herunterladen kann? Geordnet nach Komponisten, Werken, BWV-, KV-Verzeichnissen oder opus. Ich habe gegoogelt, gesucht, aber bisher nichts gefunden, was einen umfassenden Such- und Download-Service bietet. Vielleicht habe ich nicht richtig gesucht. Nicht genug und nicht ausdauernd genug. Beispiel gefällig? Ich suche von Vivaldi das „Gloria“. Tolles Stück, swinging Kirchenmusik sozusagen. Gibt es im Internet zum kostenlosen Download – als Klingelton. Ich will aber keinen Klingelton in der Gesamtlänge von 2,09 Minuten. Ich möchte das ganze Stück, und zwar nur das Stück mit allen seinen Sätzen, nicht mehr und nicht weniger. Ich könnte natürlich eine CD kaufen, aber da bekomme ich das Gloria entweder zusammen mit Bachs Magnifikat oder mit diversen Glorien anderer Komponisten. Ich möchte aber nur Vivaldi und sonst nichts. Wer weiß eine Seite, die Klassik differenziert zum Herunterladen anbietet? Ich bin für jeden Tipp dankbar.

 

Diese Übersicht lohnt, näher untersucht zu werden. Bringt mich auf den ersten Blick aber auch nicht wirklich weiter.

www.suite101.de/content/klassische-musik-kostenlos-downloaden-die-besten-legalen-quellen-a80943

Privat fotografieren verboten

Das hätte ich nie für möglich gehalten: Mir ist das Fotografieren verboten worden. Dürfen die das?

Die Situation: ein Reitturnier eines ländlichen Reitervereins. Springen und Dressur bis Klasse M, schöne Pferde, hübsch geputzt, schöne Reiter in Turnierkleidung, schöner Sport. Ergo: schöne Fotomotive. Ich reihe mich unter die Zuschauer ein, fotografiere vom Rand aus. Erst das Springen der K-, M- und G-Ponys. Alles kein Problem. Dann die Dressur. Stehe am Rand des Vierecks, fotografiere, mache einen Starter lang Pause, fotografiere wieder, ganze Serien von Bewegungsabläufen. Und sehe mich plötzlich einem wütenden Herrn gegenüber, der eine Kamera mit großer Optik in der Hand hält. „Sind sie von der Presse?“, fragt er barsch. Nein, sage ich, heute mal nicht, bin ganz privat hier. „Dann dürfen Sie hier nicht fotografieren.“ Verblüffung meinerseits. Wieso? Warum? Was soll das? Das ist hier eine öffentliche Veranstaltung eines eingetragenen gemeinnützigen Vereins. Er sagt: „Wir haben hier die Fotorechte vom Veranstalter gekauft. Sie dürfen deshalb nicht fotografieren. Hinterher stehen die Fotos dann im Internet, das kennen wir schon, das wollen wir nicht, hören Sie sofort auf damit, sonst gibt es Ärger.“ Das geht so eine ganze Weile hin und her. Ich beharre darauf, fotografieren zu dürfen, was immer ich möchte. Er: „Nein, verboten, wir gehen sofort zum Veranstalter.“ Ich argumentiere weiter, die Fotos seien ganz für mich privat, ich sei selber Reiterin, wolle nur Bewegungsabläufe studieren, mache das aus Spaß an der Freude. Er gibt immer noch keine Ruhe. Auf meinen Einwand, hier würden viele Leute fotografieren, meint er, die lichteten schließlich nur ihre Kinder oder Freunde ab, das sei ja in Ordnung, aber mehr nicht. Schließlich gebe ich zurück, wenn er nicht aufhöre, zücke ich halt meinen Presseausweis, dann sei hoffentlich Ruhe. Er: „So geht das nicht, dann hätten Sie sich vorher akkreditieren müssen.“ Schließlich räume ich das Feld, verziehe mich wieder zum Springparcours – und fotografiere weiter. Auf die Debatte mit dem Veranstalter habe ich mich nicht eingelassen, und ich habe es hinterher bereut. Ich hätte es durchfechten müssen. Dass ich es um des lieben Friedens willen nicht getan habe, ärgert mich jetzt maßlos.

Der Mann ist Tierfotograf und verkauft seine Turnierbilder an die Reiter. Das Recht hat er sich vom Veranstalter gekauft. Mehr aber nicht.

Frage an die Fotorecht-Experten: Darf der das, Privatleuten das Fotografieren verbieten? Selbst wenn sie dabei so professionell aussehen wie ich? Ich verkaufe meine Fotos schließlich nicht, mache ihm keine Konkurrenz. Was sagt Ihr?

 

Nachtrag: Das Thema beschäftigt mich nachhaltig, und beim weiteren Nachdenken ist mir noch dieses eingefallen:  Wenn die Fotorechte tatsächlich exklusiv verkauft wurden, muss das Verbot für alle gelten. Und dann muss es auch bekannt gemacht werden, etwa durch Schilder oder Ansagen.

 

 

Wie Sprache Eltern und Lehrer schaft

Zugegeben, als mir anno 1990 das erste Mal eine Frau in der damals noch DDR sagt, sie sei von Beruf Ökonom, bin ich doch zusammengezuckt. Nicht wegen der für mich als Wessi ungewohnten Berufsbezeichnung, sondern weil sie nicht Ökonomin sagte. Da ist mir zum ersten Mal bewusst geworden, wie sehr ich mich an die weiblichen Berufsbezeichnungen gewöhnt hatte. Und das ist auch gut und richtig so. Natürlich ist eine Friseurin kein Friseur, eine Journalistin kein Journalist und eine Verkäuferin kein Verkäufer.

Das alles aber versöhnt mich nicht mit den sattsam bekannten Sprachmätzchen des Binnen-I oder das verkrampfte Bürgerinnen und Bürger (das leider auch viele meiner Redakteurs- und Redakteurinnenkolleginnen eifrig pflegen). Offenbar kommen solcherlei Sprachwürgereien auch anderen schwer über die Lippen und die Tastatur. Der Ausweg aus dieser Klemme ist aber nicht minder schwerfällig.

Lehrperson las ich gerade. Auch oft gesehen: Schülerschaft oder Lehrerschaft oder Elternschaft. Nicht viel besser finde ich die Studierenden. Dabei wäre die Lösung doch so einfach. Verwenden wir doch einfach das generische Maskulinum. Die Sänger sind – im gemischten Chor – Damen und Herren. Die Lehrer, die Studenten, die Fußgänger in der Fußgängerzone (verschont mich bitte mit der Fußgängerinnenzone) sind ebenso Frauen wie Männer. Und das bezweifelt nun wirklich  niemand. Das ist allemal besser als alle –personen, -schaften und –körper. Dann bleiben die Lehrer auch künftig vom Leerkörper verschont.

„Der Beamte, der Bürger, der Student, der Vorgesetzte … Wer stellt sich darunter schon eine Beamtin, eine Bürgerin, eine Studentin vor?“ fragt der Berliner Senat in seinem Leitfaden für gschlechtergerechte Sprache in der Verwaltung. Ich möchte dem Senat zurufen: Jeder vernünftig denkende Mensch, pardon, jede Menschin.

 

http://lexikon.freenet.de/Generisches_Maskulinum