Daumen runter – was mir missfällt

Das Fotografieren und die Hausordnung


Soeben ist mir eine Hausordnung in die Hände gefallen. Sie stammt von einem Krankenhaus und wird allen Patienten überreicht, damit sie wissen, was sie im Haus dürfen und was nicht. Eine Regelung dieser Hausordnung ist mir sofort aufgefallen: die fürs Fotografieren. Da sträuben sich mir nicht nur die Nackenhaare, sondern darin sehe ich auch einen Verstoß gegen geltendes Recht.
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Das JPEG und die Grabbelschublade

Fotos. Sie bestimmen mein Leben. Ich habe mich seit meiner frühen Jugend damit beschäftigt. Es gibt sie überall bei mir: In Alben, in einer Grabbelschublade (alle die, die ich nie geschafft habe einzukleben) und seit etlichen Jahren auf Rechner und Festplatten. Die Grabbelschublade wurde irgendwann nicht mehr bestückt. Als Fotos nicht mehr auf Papier, sondern als JPEG daher kamen, hatte sie ausgedient. Was aber, wenn auch das JPEG ausgedient hat.
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Equiden und Kameliden aus der alten und der neuen Welt

Ich bin Wortjägerin. Als solche fallen mir immer wieder Wörter und Bezeichnungen auf, die nicht alltäglich sind. Diesmal hat mir die Tierwelt, genauer die Haus- und Nutztierwelt, schöne Wörter beschert.
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Fuge und Volte: Das Wissen vom Nichtwissen

Menschen, die einem Hobby frönen, sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Kommt jemand von außen hinzu, kommt es zunächst zu Verständigungsschwierigkeiten. Denn verschworene Gemeinschaften nutzen Fachbegriffe, die sich nicht jedem sofort erschließen. Manchmal sind es sogar solche, die bei vielen, aber eben nicht bei allen Menschen zum Wortschatz gehören, die Teil der Allgemeinbildung sind. Soll, darf ich über Nichtwissen die Nase rümpfen? Nein, und deshalb musste ich mich selbst zur Ordnung rufen, sogar zwei Mal in jüngster Zeit.
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Vereinspresse jenseits des leiblichen Wohls

Jeden Tag fluten Vereinspressewarte die Postfächer der Lokalredaktionen mit der Bitte, Veranstaltungen anzukündigen. Nur Anfänger schicken Plakate als PDF, das ist verpönt. Fortgeschrittene formulieren Pressetexte, um es den Redakteuren einfacher zu machen. Nur leider machen genau diese Texte viel Arbeit. Da werden lange Geschichten erzählt, bevor der Autor zum Punkt kommt, oder aber er ist von seiner eigenen Veranstaltung so begeistert, dass er das im Text unbedingt mitteilen muss. Ein schönes Beispiel hat mir gerade vorgelegen. Ich zerlege das mal, natürlich anonymisiert.
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Mokkamousse für echte Männer

Heute ist Himmelfahrt, landläufig Vatertag genannt. Ein Tag, an dem Nichtväter mit Bier und Bollerwagen durch die Gegend ziehen. Glaubt man PR-Agenturen, sind Bier und Bollerwagen allerdings megaout. Stattdessen gehören Kuchen, Cocktails und Frauen auf die Vatertagstour.
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Betonestrich – Beton-Estrich – Betone-Strich

Gestern ist mir das Exposé zu einem Gewerbegebäude in die Hände gefallen. Detailliert ist darin aufgeführt, was den Käufer erwartet, von der Art des Daches bis zu den Maßen der Fliesen in den Damen- und Herrentoiletten. An einer Stelle bin ich hängen geblieben: beim Betonestrich.
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Langweilige Rapsfotos

Jedes Jahr dasselbe Spiel: Sobald der Raps blüht, hält es Fotografen nicht mehr zu Hause. Die gelbe Pracht lockt geradezu zum Fotografieren. Aber wie lässt sich Raps interessant und spannend ins Bild setzen? Feld oder Blüten alleine, von oben oder von unten, sehen immer irgendwie langweilig aus.
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