Kurioses, das mir augefallen ist

Begeisterung und Big Business: Ein Tag auf Schalke

Blick in die Veltins-Arena ohne Spielfeld: Gerade wird dort alles für ein Rockkonzert aufgebaut.

Ich hab’s ganz und gar nicht mit Fußball. Ich bin kein Fan, und das Bundesliga-Geschehen lässt mich völlig kalt. Ich mag aber an besondere Orte gehen, und deshalb kam mir die Gelegenheit einer Führung durch die Veltins-Arena von Schalke 04 gerade recht. Es waren ein paar spannende Stunden zwischen Begeisterungskultur für einen Sportverein und Big Business.
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Ladekabelsalat – es geht auch anders

Wer kennt das nicht? Mit jedem mobilen Endgerät, wie Smartphone, Tablets und Laptops zusammenfassend genannt werden, kommt ein neues Ladekabel hinzu. Ergänzt werden Gerät und Ladekabel oft noch durch Kopfhörer, die natürlich auch an Kabeln hängen. So viele Kabel verdrehen sich schnell zu Ladekabelsalat. Das nervt und es kostet Zeit, die Dinger wieder auseinander zu sortieren. Dabei gibt es eine so einfache wie bestechende Lösung.
kabelsalat
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Der Deppen-Apostroph: keine neue Erfindung

Ich habe immer gedacht, der Deppen-Apostroph sei eine Erfindung unserer Zeit. Eine Marotte, die aus dem englischen Sprachraum zu uns herübergeschwappt ist. Mitnichten. Gerade ist mir ein Foto aus dem Jahr 1900 in die Hände gefallen. Es zeigt die Innenstadtstraße einer norddeutschen Kleinstadt. Und was finde ich dort? Einen Deppen-Apostroph. Hier ist der Beweis.

Deppen-Apostroph anno 1900 in einer norddeutschen Kleinstadt.
Deppen-Apostroph anno 1900 in einer norddeutschen Kleinstadt.

Der digitale Graben ist eine ganz, ganz tiefe Schlucht

Wer sind wir, die wir täglich in diesem Internetz unterwegs sind? Die wir unsere Bankgeschäfte online erledigen, unsere Musik downloaden, unsere Videos streamen? Ganz normale Leute? Ja, aber offenbar immer noch nur ein Teil der Gesellschaft. Ein Erlebnis hat mir dieser Tage gezeigt, dass der digitale Graben in Wirklichkeit eine ganz, ganz tiefe Schlucht ist. Hier wir von der sogenannten Netzgemeinde, dort diejenigen, die ihren Rechner nur nutzen, um Mails zu schicken und bei Ebay zu steigern und ganz, ganz hinten eine gar nicht kleine Gruppe, die nicht mal weiß, wie man Internet schreibt und was das ist.
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Verpixeln für Anfänger: Schnurrbärte mit Filzstift

Die Regeln sind eindeutig: Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei haben im Einsatz kein Recht am eigenen Bild. Sie können nicht verweigern, von Pressevertretern fotografiert zu werden, ebenso wenig, wie sie die Veröffentlichung der Fotos verhindern können. Alles kein Problem also, wenn die Presse von Einsätzen berichten will? Grundsätzlich ja. Aber manchmal treibt der angebliche Schutz der Persönlichkeitsrechte schon seltsame Blüten, vor allem, wenn er nicht von der Presse vorgenommen wird.
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Kein Zeit fürs Hobby – schon gar nicht für das Hobby bloggen

Das ist mir lange nicht passiert: Ich habe hier, im Dashboard meines Blog, seit zwei Tagen nicht mehr vorbei geschaut. Hat es das jemals vorher gegeben, es sei denn, ich war verreist? Nein, ich kann mich nicht daran erinnern. Seit ich dieses Blog vor drei Jahren begonnen habe, bin ich kaum mal einen Tag nicht unter dessen Motorhaube gewesen. Was ist also los? Die Lust am Bloggen verloren?
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Die Macht der Maidan-Bilder

Ich war gestern Abend bei unserer Chorprobe. Zum Abschluss haben wir das Abendlied „Der Lärm verebbt“ gesungen. Darin kommen diese Zeilen vor: „Gib Nacht und Ruhe, wo man heut litt. Lass Recht aufblühen, wo Unrecht umgeht. Mach die Gefangnen der Willkür frei. „ Am Ende kam mir der Gedanke: Das haben wir jetzt für den Maidan gesungen. Das war nicht einmal 24 Stunden nach dem Ausbruch der Gewalt in Kiew. Kaum jemals zuvor haben sich Fotos von Gewalt und Tumult so in mein Gedächtnis gegraben wie die vom Maidan. Das hat Gründe.
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Wie RTL mir Besucher aufs Blog schickte

Sie kommen aus dem Nichts, die Besucheranstürme auf mein Blog. Normalerweise dümpeln die Besucherzahlen immer auf dem etwa gleichen Level vor sich hin. Und dann kommt auf einmal von irgendwo ein Besucherstrom her, den ich mir meistens erklären kann. Dieses Mal aber stellte sich die Erkenntnis erst mit Verzögerung ein. Es war ein einziges Wort, das mir Mittwoch und Donnerstag plötzlich erstaunlich hohe Klickzahlen brachte: Immenhof. Zu verdanken habe ich das RTL.
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Prospekt voller Rätsel: Wer ordnet den Wolkenmarmor?

Ich lese leidenschaftliche gern Prospekte und Werbebroschüren. Nicht wegen der Inhalte und Preise, sondern wegen der teilweise sehr kreativen Wort-Erfindungen, mit denen mich die Prospekt-Autoren erfreuen. Gerade ist mir ein besonders schönes Exemplar mit wunderbaren Beispielen in die Hände gefallen. Da mache ich doch gleich mal ein kleines Quiz draus. Wer weiß, um was es bei den nächsten Begriffen geht?
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VG Wort: Klickzahl-Abzug und Fallstricke für Blogger

Ich bin schon lange VG-Wort-Kundin. Steht bei mir in der Stellenbeschreibung. Seit zwei Jahren läuft nun dieses Blog, und natürlich stecken da auch VG-Wort-Zählmarken drin. Jetzt kam zum ersten Mal die ersehnte Mail, dass Texte auf diesem Blog die Mindestklickzahlen erreicht haben und für die Vergütung gemeldet werden können. Umso größer war dann die Enttäuschung, als ich die Meldung abgeben wollte. Mindestanforderungen nicht erfüllt, kein Geld dieses Jahr. Denn die Hürden sind hoch. Höher, als der Blogger denkt.
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