Alltägliches, das einem das Leben schwer macht

Kein Zeit fürs Hobby – schon gar nicht für das Hobby bloggen

Das ist mir lange nicht passiert: Ich habe hier, im Dashboard meines Blog, seit zwei Tagen nicht mehr vorbei geschaut. Hat es das jemals vorher gegeben, es sei denn, ich war verreist? Nein, ich kann mich nicht daran erinnern. Seit ich dieses Blog vor drei Jahren begonnen habe, bin ich kaum mal einen Tag nicht unter dessen Motorhaube gewesen. Was ist also los? Die Lust am Bloggen verloren?
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Spam-Alarm: Faxe fix löschen

Fax ist gestrig. Unsere 16- bis 18-jährigen Praktikanten in der Redaktion wissen gar nicht mehr, was das ist. Und doch drängeln sich plötzlich Faxe in mein Leben. Sie werden mir ins Postfach geschwemmt. Da kann doch nur Spam oder etwas anderes Böses dahinter stecken.
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Kunstunterricht: Herausforderung für Geldbeutel und Können – der Eltern

Ich habe es getan. Zum ersten Mal seit 30 Jahren habe ich eine Frauenzeitschrift gekauft. So ein Heft voller Artikel – vielleicht ein bisschen hoch gegriffen, es sind mehr Bilderseiten mit Textschnipseln – über Mode, Schmuck und Styling. 2,95 Euro für 146 Seiten. Das Titelblatt verspricht mir Must-Haves, nach denen alle verrückt sind. Fashion Codes von irgendwelchen mit unbekannten Damen wie Lena Gercke. 498 Trendteile für unter 100 Euro und sexy Sommer-Styles. Reißt mich alles nicht vom Hocker. Muss es auch nicht, denn die Zeitschrift wird in Kürze zerschnitten und zu einer Hausaufgabe verarbeitet. Genauer: zu einem Style-Book.

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Heartbleed-Bug – die Sache mit den Passwörtern

Mir blutet das Herz: Ich kann den Heartbleed-Bug natürlich nicht ignorieren und muss mich mit dem Thema Passwörter befassen. Eigentlich ist alles ganz leicht, wie Alex gerade in einem Beitrag beschrieben hat. Ein sicheres Passwort zu finden ist kein Problem. Einfach Groß- und Kleinbuchstaben zusammenmixen, mit ein paar Zahlen und Sonderzeichen garnieren, und das alles möglichst lang. Schade nur, dass viele Seiten, die Passwörter verlangen, das gar nicht zulassen.
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Spamst du mich, sperr ich dich

Ich habe mich entschlossen, auf diesem Blog für ältere Beiträge die Kommentarfunktion zu sperren. Veranlasst hat mich dazu das hohe Spamaufkommen, das mich jeden Tag Zeit gekostet hat. Ich habe es satt, immer die gleichen Namen zu lesen, um dann irgendwo nach 200 oder 300 oder mehr Pseudo-Kommentaren doch noch einen echten zu entdecken. Seit ich die Sperre eingerichtet habe, ist die Zahl der Spam-Kommentare in den Keller gerauscht.Spammer1
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Tatort im Doppelpack: ARD lässt Brückentage links liegen

Heute Abend gibt es den Tatort im Doppelpack. Erst im 20.15 Uhr „Der Eskimo“ mit Frank Steier, gespielt von Joachim Król, dann um 22 Uhr „Franziska“ mit dem Kölner Ermittlerduo Ballauf und Schenk, gespielt von Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär (den ich übrigens als Hörbuchsprecher sehr schätze). Die beiden Tatorte sind ein schönes Duo für Fans der Krimireihe. Aber dennoch quält die ARD damit meiner Meinung nach die Zuschauer.
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Wie das Bauhaus seinen Stil verlor

Männer bekommen bei dem Wort leuchtende Augen. Bauhaus! Das ist die Lieblingsboutique der Kerle, die bevorzugt blaue Latzhosen und karierte Oberhemden tragen und zwei rechte Hände haben. Zwischen Überfangmuttern, Kabeltunneln und Säcken mit Tiefgrund fühlen sich gefühlte 95 Prozent aller Männer so richtig zu Hause. Und sogar Frauen fällt beim Wort Bauhaus sofort ein Supermarkt für Heim, Hof und Garten ein.

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie sich Begriffe wandeln. Bauhaus, das war über Jahrzehnte eine Bauschule, eine Stilrichtung, ein Glaubensbekenntnis aller Design-Liebhaber. Die Macht moderner Werbung und der Zahn der Zeit wandelten den Begriff komplett.

Davon könnte der Komponist Verdi eine Arie singen. Würde er googeln, müsste er feststellen, dass er unter dem Begriff Verdi erst an zehnter Stelle auftaucht, die neun Positionen davor nimmt Ver.di ein. Längst ist der Komponist aus den Köpfen verdrängt worden von einer großen Gewerkschaft, die den Namen adaptiert, aber noch ein Pünktchen hinzugefügt hat: Ver.di, die Ver(einte) Di(enstleistungsgewerkschaft). Ganz pfiffige Leute schlagen übrigens flott den Bogen zwischen alter und neue Bedeutung beider Begriffe: Verdi? Bauhaus? Eine Architekturzeitschrift, für deren Mitarbeiter eine Gewerkschaft kämpft. Und deren Mitglieder am liebsten La Traviata hören. Und falls sie Aida bevorzugen: Auch das ist in erster Linie eine Verdi-Oper und erst in zweiter Linie eine Kreuzfahrt-Linie.