Daumen runter – was mir missfällt

Sportschuhe – Schuhwerk für Couch-Potatos

Ich glaube, den Sinn von Statistiken muss man sportlich nehmen. Anders kann ich mir eine Zahl nicht erklären, die ich gerade gelesen habe. Danach wurden im vergangenen Jahr in Deutschland für 2,4 Millionen Euro Sportschuhe gekauft. Jeder Deutsche gibt danach statistisch gesehen pro Jahr 30 Euro für diese Treter aus. Klingt bombastisch. Ich frage mich jetzt nur: Wo sind alle diese Sportschuhe geblieben?
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Das Dorf und die B-Plan-Leute

Ein Tweet des Filmers, Autoren und Journalisten Mario Sixtus hat gerade für einigen Wirbel gesorgt. Er sprach sich dafür aus, Leuten, die aufs Land ziehen, die Autos wegzunehmen. Dafür gab es zu Recht Gegenwind. Vor allem aber kreide ich Sixtus an, dass er die Frage nach Stadt und Dorf aufs Autofahren reduziert. Da steckt jedoch mehr dahinter.
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Dem Schreckgespenst DSGVO die Stirn geboten

Es ist vollbracht. Genauer: Es scheint vollbracht zu sein. So richtig traue ich dem Braten noch nicht. Aber ich habe erste Schritte unternommen, die ab 25. Mai geltende DSGVO hier im Blog umzusetzen. Dafür musste ich ein paar Hindernisse nehmen, allerdings ganz andere, als ich vermutet hatte.
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#schlossGenuss – Meine Lieblingsschlösser

Schloss Nordkirchen in Westfalen

Der Verein Schlösser und Gärten in Deutschland lädt zur Blogparade ein. #schlossGenuss lautet der Titel, und dazu fällt mir viel, sehr viel ein. Genuss ist auch essen und trinken. Aber nicht nur. Schlösser bieten so viel mehr. Ich habe ein paar Lieblingsschlösser, mag aber alle. Was reizt mich daran?
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Aufräumen – und dann?

Ich müsste mal entrümpeln. Alles aufräumen, was sich so angesammelt hat und nicht mehr benötigt wird. Von überzähligen Ladegeräten bis zu seit Jahren nicht mehr in die Hand genommenen Büchern. Aufräumratgeber gibt es genug. Aber wohin mit den aussortierten Sachen? Da fangen die Probleme an.


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Waschmaschine fragt: Sprechen Sie waschmaschinisch?

Erst einmal muss ich hier mit einem Missverständnis aufräumen. Eine Waschmaschine ist heute keine Waschmaschine mehr, sondern ein Waschvollautomat. Also müsste die Frage lauten: Sprechen Sie waschvollautomatisch? Oder waschchinesisch? Wie ich überhaupt auf diese komische Sprache komme? Ich habe mir mal den Spaß gemacht, Prospekte für Waschmaschinen zu lesen. Ohne waschmaschinesich zu können, habe ich allerdings stellenweise nur Bahnhof verstanden.
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Die h-moll-Messe und die Sünd der Welt

Ich sitze viel im Auto. Damit es nicht so langweilig wird, höre ich unterwegs Hörbücher. Meistens Krimis. Dabei habe ich einen Fehler entdeckt, einen sachlichen Fehler. Nicht in der Beweiskette, sondern in der Musik, die eine der Hauptfiguren hört: die h-moll-Messe von Johann Sebastian Bach.


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Fast gar nicht verschwurbelt: der Koalitionsvertrag

Als Wortjägerin traue ich amtlichen Papieren zunächst grundsätzlich nichts Gutes zu was Verständlichkeit und schlankes Deutsch angeht. Als ich jüngst etwas im gerade abgeschlossenen Koalitionsvertrag nachsehen wollte, war ich doch überrascht. Er ist deutlich schlanker formuliert, als ich erwartet hatte, enthält aber auch ein paar Schwurbelwörter.
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