Mut zum schlechten Foto . . .

Dicht dran und schön unscharf: die Schnecke.

. . . heißt es in Zeitungsredaktionen oft, wenn kein gutes Bildmaterial vorhanden ist. Schlechte Fotos, lautet die Faustformel, musst du groß machen, um sie zu retten. Naja, da kannman erstens geteilter Meinung sein – ich würde dann lieber auf ein Foto verzichten, es sei denn, das schlechte Foto ist ein Zeitdokument. Oder aber, und das ist die bessere Variante, es gibt gar keine schlechten Fotos mehr. Die Qualität der Fotos, gerade im Lokalen, wo viele Nicht-Fotografen fotografieren, ist in den vergangenen Jahrn beständig besser geworden. Schlechte Fotos gibt es dennoch, kaum noch in der Zeitung, aber im eigenen Archiv. Ein Fotoblog ruft jetzt dazu auf, diese verborgenen Scheußlichkeiten ans Licht zu holen.
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Winterfotografie: dem Schnee Struktur geben

Das letzte Stück Straße vor zu Hause: So wie vor zwei Jahren sah es auch gestern wieder aus.
Das letzte Stück Straße vor zu Hause: So wie vor zwei Jahren sah es auch gestern wieder aus.

Na klar, wir Norddeutschen können keinen Schnee mehr sehen. Seit Wochen fegt ein eisiger Ostwind übers Land und bringt immer wieder neue Schneemassen, die vom Wind zu Schneewehen aufgeplustert werden. Auch wenn es nervt und jede abendliche Heimfahrt zum Abenteuer wird, irgendwie hat der Schnee auch seinen Reiz, vor allem, wenn wie heute die Sonne herauskommt. Da juckt es in den Fingern, mit dem Fotoapparat loszugehen. Doch der Schnee hat so seine Tücken. Wie soll man ihm fotografisch Struktur geben?
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Aus dem Pixel-Notizbuch: Nackt lesen und frieren

Es ist Mitte März, und die Temperaturen sind immer noch nicht über null Grad geklettert. Heute fegte mal wieder ein eisiger Ostwind über den Norden. Keine Chance auf  Frühling. Wer will da schon draußen sein und lesen, und das auch noch nackt? In meiner näheren Umgebung stehen beziehungsweise sitzen zwei Damen tagaus, tagein draußen und lesen. Gut, dass es Scherzbolde gibt, die sich um das Wohlergehen der Damen kümmern. Hier ist der Beweis.

Eine  Mütze gegen die Kälte: Die Lesende vor der Stadtbücherei Bad Schwartau
Eine Mütze gegen die Kälte: Die Lesende vor der Stadtbücherei Bad Schwartau
Ob Alkohol wärmt? Die Lesende vor der Landesbibliothek in Eutin.
Ob Alkohol wärmt? Die Lesende vor der Landesbibliothek in Eutin.

Allen noch einen schönen Sonntag und ein gutes Buch, zu lesen am wärmenden Ofen.

Fototermin beim Glasmacher

Es gibt Fototermine, da weiß ich schon von vornherein, dass sie gut werden. Dass sie Motive bieten, die es nicht alle Tage zu sehen gibt. Einen davon hatte ich vor kurzem. Und das beste: Es war auch noch warm an dem Platz, an dem ich fotografieren sollte. Perfekt in diesen eisigen Tagen.
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Aus der Art geschlagen: ein blümeranter Artikel

Das ist hier kein Blümchen-, Deko- oder Modeblog. Regelmäßige Leser wissen das. Aber ich beschäftige mich mit Fotografie. Deshalb beteiligte ich mich mit meinem Blümchenfotos – sonst nicht unbedingt mein fotografischer Schwerpunkt – am Projekt Montagsblumen von Frau Herzlich. Weil der Winter uns hier im Norden weiterhin fest im Griff hat und es statt wärmer und freundlicher nur nasser und trüber wird, muss jetzt hier mal ein kleiner Blogartikel her, der etwas aus der Art geschlagen ist. Ich will mit meinem Montagsblümchen von gestern, das mangels Zeit erst heute online ging, ein ganz klein wenig Frühlingsgefühle locken. Und, wie gefällt Euch mein Buschwindröschen?

25. Februar: Das Buschwindröschen dokumentiert die Sehnsucht nach dem Frühling.
25. Februar: Das Buschwindröschen dokumentiert die Sehnsucht nach dem Frühling.

Alle weiteren Montagsblumen, die ich dieses Jahr bereits veröffentlich habe, gibt es auf der Projektseite.