Fotorausch im Greifvogel-Garten

Wir haben einen Freund, der Falken züchtet und allerlei andere Greif- und sonstige Vögel bei sich hält. Ein Besuch dort ist immer eine Freude für jeden, der gern einen Fotoapparat bedient. Beim jüngsten Besuch dort standen mir wieder allerlei gefiederte Gesellen Modell. Hier kommen Steinadler, Schleiereule (drinnen, weil sie nicht so viel Sonne verträgt), Harris Hawk (Wüstenbussard) und Kolkrabe.

Ich war Nr. 30: Blogparade zur 99-fotografen-Twitterei

Johannes, Initiator des Twitter-Projekts 99fotografen, hat nach 99 Wochen mit 99 Fotografen nun zur Blogparade aufgerufen. Er hat uns Teilnehmern – ich war Nr. 30 – noch einmal die Fragen gestellt, die wir schon anlässlich der Übernahme des Accounts auf der 99-fotografen-Homepage beantwortet haben. Ich füge sie deshalb hier noch einmal ein und schreibe kursiv dazu, was ich heute anders sehe oder was sich verändert hat. Immerhin ist meine Woche schon eine ganze Weile her. Außerdem hat Johannes dazu aufgerufen, ein Selfie zu zeigen. Ich habe eines aus der Zeit, als noch niemand das Wort kannte.

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Selbstporträt in meinem Jungmädchenzimmer, entstanden Ende der 1970-er Jahre und zum Glück erhalten.

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Bildbearbeitung – welches Ergebnis darf’s denn sein?

Ich war jüngst in einem Wasserwerk und habe dort Fotos gemacht. Ich habe mich in einen Rausch fotografiert, bei all den tollen Rohren dort. Da lacht das Fotografenherz. Anschließend habe ich die Fotos bearbeitet, erst mit HDR projects platin, anschließend in Lightrooom. Und dann kommt immer der Moment, an dem man sich entscheiden muss, welche Bearbeitung die beste ist. Und da wird’s schwierig.
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Das gelbe Wasser im Brunnen – ein Motiv, zwei Fotos

Für Fotografen ist es eine Binsenweisheit: Willst du Tropfen sehen, verwende eine kurze Belichtungszeit, friere sie einfach ein. Willst du fließendes Wasser sehen, nimmt eine längere Belichtungszeit, dann verwischen die Tropfen. Das klappt vorzüglich, wie zwei Beispiele, die ich in jüngster Zeit fotografiert habe, zeigen. Die Schwierigkeit war aber in diesem Fall eine andere. Hier erst einmal die Beispielbilder.

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Ein Abend am Strand

Endlich, endlich ist die Hitze auch im Norden angekommen. Ich liebe es. Was ich nicht liebe ist, mich den ganzen Tag an den Strand zu legen. Zu voll, zu heiß, zu sandig. Aber abends nach 20 Uhr hält mich nichts mehr zu Hause, dann muss ich an die Ostsee. Sind ja nur knapp 25 Kilometer bis dahin. Mit Fotoapparat und viel Zeit geht es an den Strand. Die Ausbeute von vorgestern Abend:

Eine Idee muss her: I-Tüpfelchen für Landschaftsfotos gesucht

Wenn es um Landschaftsfotografie geht, haben wir norddeutschen Landeier ein Problem: Es fehlen die spektakulären Landmarken. Keine schneebedeckten Berge am Horizont, keine Täler mit Weitblick, ziemlich viel Flachland. Das einzige, was Akzente setzt, sind mächtige Bäume und – ein paar Kilometer weiter – das Meer. Also müssen Accessoires her, I-Tüpfelchen für den Blick des Betrachters. Aber woher nehmen?

Schön, aber nicht spektakulär: Feld in Norddeutschland mit Knick.
Schön, aber nicht spektakulär: Feld in Norddeutschland mit Knick.

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Flickr: ein Tag, zwei Fotos in Explore

Ich weiß gar nicht so recht, wie mir geschah. Ich habe am Sonntag nur mal kurz ein bisschen auf einem Reiterhof fotografiert, zwei Detailaufnahmen ein wenig mit Lightroom bearbeitet und beide Fotos auf Flickr hochgeladen. Und schwupps, gestern waren sie beide in Explore, der Flickr-Königsklasse. Da hin zu kommen, ist schwer, man weiß nicht so genau, wie es funktioniert, und bei mir hat es gleich zwei Mal gepasst. Nun stehe ich mit geschwellter Brust da. Und hier sind die solchermaßen geadelten Werke.

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Details in Olivgrün

Ich mag Bundeswehr-Termine. Da gibt es immer eine Reihe attraktiver Leute – immer noch zumeist Männer, was mich als Frau freut, wenn die Frauen auch auf dem Vormarsch sind – und viel Technik zu sehen und zu fotografieren. Gerade hatte ich wieder das Vergnügen, ausgiebig Übungsflüge mit Drohnen zu dokumentieren und darüber zu schreiben. Dabei fällt auch immer etwas fürs Fotografenauge ab, und weil ich in Foto-Netzwerken keine Menschen poste (es sei denn, sie sind einverstanden), habe ich mich diesmal auf Bundeswehr-Details gestürzt.
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Abriss fotografieren – immer wieder eine Freude

Ich habe wieder Abrissfotos gemacht. Das ist für mich immer eine große Freude, ich mag es, wenn die Männer mit dem riesigen Bagger alte Gebäude fein säuberlich in ihre Einzelteile zerlegen. Abrissbirnen waren gestern, heute muss das Material getrennt entsorgt und entsprechend Stück für Stück aus dem Bau herausgebrochen und in Container sortiert werden. Das dauert seine Zeit und ist nicht weniger spektakulär als die Kugel, die in die Wände kracht. Im Gegensatz zum letzten Abrisstermin war bei diesem das Wetter wesentlich besser. Bei der Bearbeitung der Fotos habe ich dann noch meiner Leidenschaft für Farbe gefrönt.

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Sonnenfinsternis: Ahnungslos losgeknipst

Ich geb’s ja zu, ich habe mich vorher überhaupt nicht darüber informiert, wie sich eine Sonnenfinsternis fotografieren lässt. Das hatte ich nämlich gar nicht vor. Ich wollte dieses Phänomen, das ich 1999 schon einmal erlebt hatte, links liegen lassen. Aber dann hat es mich doch gepackt und ich habe sogar den Fotoapparat herausgeholt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, finde ich, allerdings nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.
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