Susanne Peyronnet *1960 Wurzeln in Niedersachsen Leben in Schleswig-Holstein Redakteurin seit 1981 Hobbys: Reisen, Lesen, Reiten Musik: Klassik, Klassik, Klassik (Ausnahme Kammermusik) Länder: Deutschland, Frankreich
Der Kuhstall: Klischee und Wirklichkeit | Susanne | Page 2

Der Kuhstall: Klischee und Wirklichkeit

Die Kühe im Großstall sehen gepflegt und wohlgenährt aus.
Die Kühe im Großstall sehen gepflegt und wohlgenährt aus.

Ich habe gerade einen der größten Kuhställe Deutschlands besucht. Auf dem ehemaligen DDR-Staatsgut in Nordsachsen werden zurzeit 1600 Milchkühe gehalten. Zu DDR-Zeiten waren es bereits 2000, und demnächst sollen es 3200 werden. Eine Milchfabrik also, etwas ganz schreckliches? Nein, auch wenn das viele anders sehen.

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Equiden und Kameliden aus der alten und der neuen Welt

Ich bin Wortjägerin. Als solche fallen mir immer wieder Wörter und Bezeichnungen auf, die nicht alltäglich sind. Diesmal hat mir die Tierwelt, genauer die Haus- und Nutztierwelt, schöne Wörter beschert.
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Vivaldi und die schönen Mädchen

Wir geben ein Konzert. Wir, das ist der St.-Johannes-Chor Lübeck-Kücknitz, und auf dem Programm steht dieses Mal das Gloria in D-Dur von Antonio Vivaldi, RV 589. Gelernt habe ich bei den Proben nicht nur das Stück, sondern auch, dass schon früher das Aussehen bei Konzerten eine Rolle spielte und dass schöne Mädchen oder Frauen auch zu Vivaldis Zeit ein Garant für volle Zuhörerreihen sein konnten.
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Fuge und Volte: Das Wissen vom Nichtwissen

Menschen, die einem Hobby frönen, sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Kommt jemand von außen hinzu, kommt es zunächst zu Verständigungsschwierigkeiten. Denn verschworene Gemeinschaften nutzen Fachbegriffe, die sich nicht jedem sofort erschließen. Manchmal sind es sogar solche, die bei vielen, aber eben nicht bei allen Menschen zum Wortschatz gehören, die Teil der Allgemeinbildung sind. Soll, darf ich über Nichtwissen die Nase rümpfen? Nein, und deshalb musste ich mich selbst zur Ordnung rufen, sogar zwei Mal in jüngster Zeit.
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Die Feuerwehr und der Ummarsch

Ich habe es lange nicht mehr gehört, das Wort Ummarsch. Erst jetzt ist es mir wieder untergekommen. Der Begriff scheint eine holsteinische Spezialität zu sein, denn ich habe ihn nur hier jemals gehört. Gemeint ist damit nichts anderes als ein schnöder Umzug, der gerade bei Freiwilligen Feuerwehren gerne Ummarsch genannt wird. Vielleicht, weil sie besonders zackig umziehen.


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Vereinspresse jenseits des leiblichen Wohls

Jeden Tag fluten Vereinspressewarte die Postfächer der Lokalredaktionen mit der Bitte, Veranstaltungen anzukündigen. Nur Anfänger schicken Plakate als PDF, das ist verpönt. Fortgeschrittene formulieren Pressetexte, um es den Redakteuren einfacher zu machen. Nur leider machen genau diese Texte viel Arbeit. Da werden lange Geschichten erzählt, bevor der Autor zum Punkt kommt, oder aber er ist von seiner eigenen Veranstaltung so begeistert, dass er das im Text unbedingt mitteilen muss. Ein schönes Beispiel hat mir gerade vorgelegen. Ich zerlege das mal, natürlich anonymisiert.
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Mokkamousse für echte Männer

Heute ist Himmelfahrt, landläufig Vatertag genannt. Ein Tag, an dem Nichtväter mit Bier und Bollerwagen durch die Gegend ziehen. Glaubt man PR-Agenturen, sind Bier und Bollerwagen allerdings megaout. Stattdessen gehören Kuchen, Cocktails und Frauen auf die Vatertagstour.
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Was schön war: viel Vivaldi und viel alter Bach

Einige Blogger, vor allem Anke Gröner, schreiben regelmäßig darüber, was schön war. Eine Art persönliches Tagebuch, das vor allem bei Anke sehr lesenswert ist, außer wenn sie über Fußball schreibt, das ist ja nicht so meine Welt. Mein Tag gestern hat mich inspiriert, ebenfalls aufzuschreiben, was schön war: ein Tag voller Musik.

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Betonestrich – Beton-Estrich – Betone-Strich

Gestern ist mir das Exposé zu einem Gewerbegebäude in die Hände gefallen. Detailliert ist darin aufgeführt, was den Käufer erwartet, von der Art des Daches bis zu den Maßen der Fliesen in den Damen- und Herrentoiletten. An einer Stelle bin ich hängen geblieben: beim Betonestrich.
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Langweilige Rapsfotos

Jedes Jahr dasselbe Spiel: Sobald der Raps blüht, hält es Fotografen nicht mehr zu Hause. Die gelbe Pracht lockt geradezu zum Fotografieren. Aber wie lässt sich Raps interessant und spannend ins Bild setzen? Feld oder Blüten alleine, von oben oder von unten, sehen immer irgendwie langweilig aus.
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