Wakenitz-Fahrt: Unterwegs auf dem Amazonas des Nordens

Jeder kennt das: Die Sehenswürdigkeiten am eigenen Wohnort werden gern links liegen gelassen. Meistens denkt man, da komme man irgendwann sicher mal hin, und dann wird es nie etwas. Wenn sich dann doch die Gelegenheit ergibt, etwa mit Besuch, die Ausflugsziele der Umgebung zu erkunden, kann man erstaunliche Entdeckungen machen. So ging es mir mit der Wakenitz, einem Nebenfluss der Trave.

Wakenitz, Amazonas des Nordens, Uferbebauung, Himmel, Wolken
Die Wakenitz an einer ihrer breiteren Stellen auf Lübecker Stadtgebiet.

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Privater Lost Place: Das alte Bauernhaus

Adressen sogenannter Lost Places, verlorener,  verfallener, weil nicht mehr bewohnter Häuser, werden geheim gehalten. Wer sie kennt, hat Glück gehabt, wer Zugang zu ihnen bekommt, hat noch mehr Glück gehabt.  Ich hatte dieses Glück.
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Olympioniken haben keine Nachnamen

Die Olympischen Spiele machen Spaß, vor allem dann, wenn deutsche Athleten eine der begehrten Medaillen gewinnen. In dieser Hinsicht waren die Dressurreiter eine Bank: ein Mal Gold, ein Mal Silber, ein Mal Bronze – alle Farben vertreten. Und so kamen die Reiterinnen, gerne Amazonen genannt, nach dem Einzel-Wettbewerb natürlich zum Interview ins ZDF-Olympiastudio. Das Gespräch führte Katrin Müller-Hohenstein. Ihr gegenüber saßen Dorothee, Isabell und Kristina.
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Sehr seltsam: Unfall genau gegen 21.43 Uhr

Glaubt man der Polizei, lässt sich der Zeitpunkt von Unfällen stets ungefähr auf genau eine bestimmte Minute festlegen. Ungefähr – genau? Ganz genau. Die typische Polizeimeldung lautet: „Zum Unfallzeitpunkt gegen 10.45 Uhr . . . “ oder auch „Gegen 21.43 Uhr ereignete sich auf der Sowiesostraße ein schwerer Verkehrsunfall.“ Hinter dem Durcheinander von ungefähr und genau steckt ein typischer Ablauf, der aber offenbar von den Polizeipressestellen – von Ausnahmen abgesehen – nicht erkannt oder nicht klar formuliert wird.
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