Rückbau - doch nur ein Euphemismus | gehört

Rückbau – doch nur ein Euphemismus

Entsorgungspark, Kunden (im Jobcenter) und thermische Verwertung – Politik und Wirtschaft überschütten uns mit Euphemismen, Wörtern, die besser klingen als das, was damit gemeint ist. In genau dieser Reihe habe ich bisher auch den Rückbau gesehen, der umgangssprachlich Abriss heißt. Allerdings musste ich mich jüngst belehren lassen: Ein Rückbau ist mitnichten ein Abriss. Oder vielleicht doch?

Abriss versus Rückbau, Bagger, Ketten
Der Abriss – hier mit alten Reifen als Puffer unter den Baggerketten – und eben kein Rückbau.

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Kurze Saison der weißen Eier

Nun ist Ostern schon so gut wie vorbei, und flugs haben die weißen Eier ausgedient. Der Deutsche liebt braune Eier, nur einmal im Jahr greifen die meisten zu weißen Eiern. Kurz vor Ostern, wenn die Eier gefärbt oder bemalt werden, erleben weiße Eier ihre Hoch-Zeit. Und damit auch jeder weiß, wofür sie gut sind, steht es sogar auf der Packung.

Eier, Ostern, weiß, färben, Supermarkt
Weiße Eier zum Färben – so liegen sie vor Ostern im Supermarkt parat.

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Paul Gerhardt: Wuchtige Worte nicht nur zum Karfreitag

Kirchenmusik ist die Kunst, Botschaften des Wortes mittels Harmonien und den Klängen von Stimmen und Instrumenten in Gefühl umzuwandeln. Dabei sind diese Worte, vor allem wenn sie nicht aus der Bibel stammen, für uns heute nicht immer gefällig und manchmal sogar unverständlich. Doch es gibt einen Meister der Kirchenlieddichtung, dessen wenn auch manchmal altertümliche Sprache noch heute großen Eindruck macht und dessen Texte ohne Musik für sich allein stehen können: Paul Gerhardt.
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Fotoschmaus: Klickempfehlungen zum Sonntag

Und wenn du nicht mehr weiter weiß, dann gründe keinen Arbeitskreis. Fehlt ein Blogthema, dann guck dich bei andern Blogs um. Einfach empfehlen, und schon hast du selbst einen Blogpost. Nach diesem Motto lege in meinen Lesern nach einer stressigen Woche und einem ebensolchen Wochenende heute anderer Leute Texte und Bilder ans Herz, wieder mal teils etwas abgehangen, aber das macht nichts.
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Pferdegedöns – ein Rausch in Glitzer und Pink

Wir sind aufs Pferd gekommen. Zehn Jahre Reitunterricht fürs Kind und zehn Jahre Wiederaufstieg für mich – nach 28 Jahren Pause – mündeten jetzt im Besitz eines eigenen Reittieres. Aber damit ist es nicht getan: Pferde sind erstens wie Segelboote, auch sie brauchen einen Liegeplatz, besser Stellplatz, und ein nacktes Pferd bringt erst einmal gar nichts. Zubehör muss her. Das Stöbern im Reitsport-Shop und im Reitsport-Katalog aber eröffnet Design-Auswüchse besonderer Art.

Blick in den Reitsport-Katalog: Gerade bei den Gerten gibt es nichts, was es nicht gibt.
Blick in den Reitsport-Katalog: Gerade bei den Gerten gibt es nichts, was es nicht gibt.

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Der Trick mit dem Parkschein

Parken kostet Geld. Überall in den Städten muss für das Abstellen des Autos per Parkschein bezahlt werden. Aber es gibt kleine Tricks, um die Städte übers Ohr zu hauen und einen Parkschein mehrmals zu nutzen. Einen wende ich selbst manchmal an, die Weiterentwicklung dieses Tricks habe ich gerade kennengelernt.
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Lightroom, du Aas: Oh Schreck, oh Schreck, alle Fotos weg

Seit gut einem Jahr nutze ich Lightroom und bin sehr zufrieden damit. Alles fein, bis jetzt. Plötzlich meldete mir das Programm, ein Zugriff auf meine Fotos sei nicht möglich. Dabei hatte ich doch gar nichts geändert. Aber Lightroom wollte und wollte die Ordner auf meinen externen Festplatten nicht finden. Welcher Schrecken, welche Panik. Die Lösung hieß: Laufwerkbuchstaben ändern. Aber wie?

LR-Screen2
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Schönes Kauderwelsch: Die seltsame Sprache der Kosmetik-Industrie

Wer schön sein will, muss leiden, hat meine Oma immer gesagt. Sie weiß gar nicht wie sehr. Wer heute schön sein will, muss entweder Fremdsprachen können oder leidvoll erfahren, dass er oder sie nicht mitreden kann. Heutzutage sind Lippenstift, Wimperntusche und Puder total mega-out. So etwas klatscht sich niemand mehr ins Gesicht, sorry, aufs Face. Um bei Kosmetik wirklich mitreden zu können, sind größere englische Sprachkenntnisse gefragt.
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Der „Tatort“: deutsche Biotope jenseits des eigenen Kirchturms

Sonntagabend, 20.15 Uhr, „Tatort“-Zeit: Die ganze Familie ist auf dem Sofa versammelt, in Köln jagen Schenk und Ballauf ein durchgeknalltes junge Pärchen. Ein Tatort-Film aus einer mittlerweile Jahrzehnte dauernden Reihe. Dieser Tatort ist aber eher untypisch. Er spielt nur zum Teil in einer heilen Welt aus Designerhäusern, dicken Autos und schönen Menschen. Der größte Teil spielt in der Hochhaus-Siedlung Köln-Porz. Gegensätzlicher können Welten nicht sein.
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