Fotojob auf 1911 Metern Höhe: Die Rennradler-Fotografen vom Mont Ventoux | erlebt

Fotojob auf 1911 Metern Höhe: Die Rennradler-Fotografen vom Mont Ventoux

Es gibt Jobs, Fotojobs, da kommt man erst drauf, wenn man sie gesehen hat. Ein solches Erlebnis hatte ich jetzt auf dem Mont Ventoux, dem höchsten Berg der Provence. Bekannt geworden ist er durch die Tour de France, die in schöner Regelmäßigkeit über diesen kahlen, von Geröll bedeckten Gipfel führt. Auf 18 Kilometern Länge windet sich die Straße in Serpentinen mit bis zu zwölf Prozent Steigung bis ganz nach oben – ein Fest und eine extreme Herausforderung für Rennradfahrer. Das gibt Fotografen Arbeit.

Angekommen auf dem Gipfel - ein großer Moment für jeden Rennradfahrer.
Angekommen auf dem Gipfel – ein großer Moment für jeden Rennradfahrer.

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Die Bürokratie im gelben Sack

Wir sind wieder einmal in Frankreich unterwegs (und nein, liebe Einbrecher, ihr braucht nicht zu kommen, unser Haus ist bewohnt, nicht die ganze Familie ist mitgefahren). Über kuriose Erfahrungen in Frankreich habe ich bereits nach unserer Reise im vergangenen Jahr berichtet. Eine davon habe ich mir noch aufgehoben, die kommt jetzt, sozusagen aus dem Urlaub. Die überbordende Bürokratie in unserem Nachbarland wird darin deutlich.
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Von Lagern und Lägern

Dass das Klagen zur Stellenbeschreibung unserer Bauern gehört, ist ja nichts Neues. Lerne klagen ohne zu leiden, sozusagen. Und was gibt ihnen Anlass zu eben jenen Klagen. Natürlich, das Wetter. Zu kalt, zu nass, zu heiß, zu trocken – vor jede Angabe wird beinahe reflexartig ein „zu“ gesetzt.

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Fotorausch im Greifvogel-Garten

Wir haben einen Freund, der Falken züchtet und allerlei andere Greif- und sonstige Vögel bei sich hält. Ein Besuch dort ist immer eine Freude für jeden, der gern einen Fotoapparat bedient. Beim jüngsten Besuch dort standen mir wieder allerlei gefiederte Gesellen Modell. Hier kommen Steinadler, Schleiereule (drinnen, weil sie nicht so viel Sonne verträgt), Harris Hawk (Wüstenbussard) und Kolkrabe.

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Euphemismus-Tretmühle: Wann wird das Wort „Mensch“ negativ besetzt?

Ich hätte es wissen müssen: Unsere Gesellschaft ist so auf Wörter fixiert, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis jemand den Begriff Flüchtling an den Pranger stellt. Es gibt jetzt die Forderung, nicht mehr Flüchtling zu sagen, sondern Mensch auf der Flucht. Eine Wandlung, die bereits der Begriff Behinderter erfahren hat. Immer mehr setzt sich die Bezeichnung Mensch mit Behinderung durch. Diejenigen, die das vertreten, argumentieren, damit sei der Mensch in den Mittelpunkt gerückt, nicht die Behinderung – oder eben die Flucht.
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Schloss Bothmer – das wiederauferstandene Denkmal

Er wollte sich damit ein Denkmal setzen: Reichsgrafen Hans Caspar von Bothmer (1656-1732) legte sein Geld im Klützer Winkel in Mecklenburg-Vorpommern an, ließ sich dort ein prächtiges Schloss bauen und legte testamentarisch fest, dass nur Männer dieses Erbe antreten dürfen, damit es auf immer mit seinem Namen verbunden bleibt. Entstanden ist eines der prächtigsten barocken Backsteinschlösser Norddeutschlands, das gerade eine Art Auferstehung erlebt hat.

Die beeindruckende Fassade von Schloss Bothmer.
Die beeindruckende Fassade von Schloss Bothmer.

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Unbeantwortet: Was ist falsch an der St.-Marien-Kirche?

In Lübeck und Rostock heißt sie Petrikirche, in Hamburg St. Petri. Dass lässt sich übertragen auf Marienkirche und St. Marien, Michaeliskirche und St. Michaelis und Andreaskirche und St. Andreas. Was nicht geht, ist St.-Petrikirche oder St.-Andreaskirche, auch wenn es immer wieder vorkommt. So habe ich es gelernt und so halte ich es seit Jahrzehnten.
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Erlebbar – ein nicht mal temporär zu ertragendes Wort

In jüngster Zeit nerven mich zwei Wörter, die zunehmend in allerlei Texten auftauchen: temporär und erlebbar. Das eine ist für viele unverständlich, das andere ist das, was ich ein Krückenwort nenne: Man weiß, was man sagen will, kann es aber nicht richtig ausdrücken. Also erfindet man eine Krücke.
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