Google-Chrome: Kuckucksei mit ärgerlichen Folgen

Ich bin wieder darauf herein gefallen: Ich passe immer auf wie ein Schießhund, wenn ich mir Programme oder Anwendungen aus dem Internet herunterlade. Zu oft ist es mir passiert, dass ich mir aus Versehen irgendwelche Such- oder Toolbars eingefangen habe oder plötzlich etwas auf dem Rechner installiert war, was ich dort nicht haben wollte. Und doch habe ich mir heute wieder etwas eingefangen – Google Chrome. Ich weiß nicht, wie es passieren konnte, aber plötzlich war der Browser installiert. Nachdem ich ihn wieder vom System geschubst hatte, tat sich jedoch ein ganz anderes Problem auf.
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Sturmfotografie: Den Wind im Gesicht und den Sand im Sucher

Gestern war wieder einer dieser Tage, die ich so liebe: Es gab etwas zu fotografieren, was es nicht alle Tage gibt: eine extreme Wetterlage. Das schöne an so einem Maisturm: Es gibt Wellen, Sand, peitschenden Strandhafer, alles, was das Herz begehrt. Aber es ist nicht kalt. Das Fotografieren macht richtig Spaß, abgesehen vom feinen Sand, der mir um die Ohren – und in die Ohren – sauste.

Sturm an der Seebrücke von Scharbeutz.
Sturm an der Seebrücke von Scharbeutz.

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Erst die Wahl, dann die Abstimmung

Wahl und Abstimmung sind zweierlei. Wenn die Wörter auch oft als Synonym gebraucht werden, so bezeichnen sie doch verschiedene Dinge. Heute ist Europawahl. Da wählen wir Europäer unsere Parlamentarier. Gleichzeitig gibt es in einer Stadt in meiner Gegend einen Bürgerentscheid. Da wird nicht gewählt, da wird abgestimmt. Für Wähler und Abstimmer gibt es wegen der unterschiedlichen Wörter auch unterschiedliche Papiere aus den jeweiligen Verwaltungen. Schön in schwurbeligem Verwaltungsdeutsch gehalten.
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Eine kleine Fotogeschichte: Es grünt so grün mit einem Tupfer rot

Über Fotogemeinschaften im Netz habe ich ja hier und hier schon berichtet. Und auch darüber, dass ich mich hauptsächlich bei Flickr tummele. 500px gebe ich nur die Fotos, die ich persönlich für gut genug erachte, in dieser hochwertigen Runde vielleicht eine kleine Chance zu haben. Heute bin ich von diesem Grundsatz abgewichen und habe einfach mal ein I-Phone-Foto bei 500px hochgeladen. Dieses hier.

Gruen
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Wenn die Mediathek über die Spieliothek berichtet

Erinnert ihr euch noch an die Spieliotheken? Das waren  so eine Art Büchereien für Spiele, die in den 1980er-Jahren einen Boom erlebten. Kinder, aber auch Erwachsene und Familien, konnten sich dort Spiele für zu Hause ausleihen, aber auch in der Spieliothek spielen. Oder aber Spielangebote wurden mobil, etwa in einem Bus, zu den Dörfern gebracht. Nicht zu verwechseln ist die Spieliothek übrigens mit der Spielothek, in der Daddelautomaten stehen. Die sind im Gegensatz zur Spieliothek unerwünscht und vielen Gemeinden höchstens als Gewerbesteuerzahler willkommen. Die fast gleiche Schreibweise beider Einrichtungen hat übrigens damals schon viele Leute verwirrt. Solche Verwirrung stiften heute andere Medieneinrichtungen.
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Lieblos serviert: der Serviervorschlag

Kaum eine Lebensmittelverpackung ohne Serviervorschlag: Ob Eispackung oder Joghurt, Paniermehl oder verpackter Aufschnitt: Auf der Vorderseite prangt ein Foto des angerichteten Lebensmittels und daneben steht „Serviervorschlag“. Das muss angeblich so sein, damit der Verbraucher nicht denkt, die Deko auf dem Foto sei in der Verpackung mit drin. Der Hintergrund wird hier sehr gut erklärt. Tatsächlich aber ist der sogenannte Serviervorschlag bei den meisten Produkten ziemlich lieblos geraten.

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Knistern, Knacken, Sabotage: Der Ärger mit dem Autoradio

Ihr kennt das: Ihr hört einen interessanten Wortbeitrag im Radio, etwa auf NDR-Info oder Deutschlandfunk. Und gerade wenn es besonders interessant wird, hauen Knistern und Knacken dazwischen und ihr könnt kein Wort mehr verstehen. Oder, genauso schlimm: In wunderschöne klassische Musik auf NDR-Kultur hämmern immer wieder nur halbe Sekunden lange Fetzen von Privatsendern wie R.SH oder anderen hinein – kurz, aber oft und verdammt störend. Ich habe den Eindruck, dass die Privatsender, die ich nicht hören will, mehr Sendekraft haben als die öffentlich-rechtlichen Sender. Und dass außerhalb der großen Städte der Empfang eher mau ist.

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Fotoprojekt 10. Mai auf der Erde: Ein bunter Mix aus Fotos

Sonnabend, 10. Mai, 14 Uhr: Für das Fotoprojekt „May 10th on Earth“ von drei Studenten aus Wismar soll jeder, der dabei sein möchte, genau zu diesem Zeitpunkt ein Foto machen und es auf die Projektseite hochladen. Eine hübsche Idee, die leider etwas an der hakenden Technik litt. Trotz dieser Macken ist eine erkleckliche Anzahl an Fotos zusammengekommen, die hier zu sehen sind. Ich habe auch eines beigesteuert. Dieses hier:

14 Uhr am 10. Mai: Sonnabenddienst in meinem Redaktionsbüro.
14 Uhr am 10. Mai: Sonnabenddienst in meinem Redaktionsbüro.

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Weltweites Fotoprojekt: 10. Mai, 14 Uhr, bitte auslösen

Nur noch ein Tag, dann geht’s rund. Rund um den Erdball an die Fotoapparate. Jedenfalls wenn es nach Sabrina, Philip und Daniela geht, drei Studenten der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar, Studiengang Kommunikationsdesign und Medien. Für ein  Seminar zum Thema „Gleichzeitigkeit“ haben sie sich ein Fotoprojekt ausgedacht: Am 10. Mai, also morgen, um 14 Uhr MESZ sollen möglichst rund um den Globus Fotos gemacht und hochgeladen werden.
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