Wikipedia-Umfrage: Männer und Frauen wie Hund und Katz?

Das kann nicht unwidersprochen bleiben: Anatol Stefanowitsch, der gern und ausgiebig im ungerechten Zorn wider das generische Maskulinum zu Felde zieht, hat sich in einem Beitrag für geschlechtergerechte Sprache im Netzlexikon Wikipedia stark gemacht. Die in dem im Sprachlog erschienenen Artikel „Wikipedia und die starken Männer“ angeführten Argumente sind meiner Meinung nach doch sehr weit hergeholt. Mehr noch: Der Beitrag diskriminiert mich als Frau. Bin ich Hund, bin ich Katze?
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Sternchen-Seiten: Vitamine, Musik und Wissen für die Augen

Ich habe lange keine Links mehr empfohlen. Deshalb kommen hier wieder die Sternchen-Seiten. Das sind Blogbeiträge, die mit einem Sternchen in meinem Feedreader markiert wurden, weil sie besonders sehens- oder lesenswert sind. Los geht’s. Dieses Mal geht es mehr ums Sehen.
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Theater im Job: Persönlichkeitsentwicklung mit großer Geste

Alles nur Theater? Mitnichten. Zugegeben, das Wort Theater benutzen wir auf zweierlei Art. Um die Kunstform einer in welcher Form auch immer gespielten Handlung zu benennen, aber auch, wenn mal wieder nichts so richtig läuft und statt Produktivität nur Theater im Job oder im Privatleben herrscht. Dass Theater im Job auch eine produktive Seite haben kann, ist längst erwiesen. Es bildet die Persönlichkeit, wie jedes Theater, ob im Theater (dem Gebäude) oder eben im Job. Das bestätigten sogar Profis.

Inszenierung "Antigone" des Jungen Schauspiel Ensembles München. Die Aufführung  wird bei Gastspielen im gesamten deutschsprachigen Raum gezeigt. Foto: Max Ott
Inszenierung der „Antigone“ von Sophokles des Jungen Schauspiel Ensembles München. Die Aufführung wird bei Gastspielen im gesamten deutschsprachigen Raum gezeigt. Foto: Max Ott

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Mit inbrünstiger Begeisterung: Musik und ihre Interpretationsangaben

Musik ist etwas fürs Gemüt. Je nachdem, was der Komponist ausdrücken wollte, löst sie Gefühle in den Menschen aus. Das erfordert aber auch eine richtige Interpretation. Meistens reichen dafür die Tempo- und Dynamikangaben aus, manchmal aber gibt es auch weiterführende Angaben. Und die haben durchaus ihren Reiz über das Musikalische hinaus.
Musiktexte
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Schwurbeldeutsch entschwurbeln: Aus lang mach kürzer

Verwaltungen sind nicht nur für ihre überbordende Bürokratie bekannt – das liegt in der Natur der Sache -, sondern auch für verschwurbeltes Deutsch, sperrige Texte und Bandwurmwörter und -sätze. Aufgabe von uns Journalisten ist es, solche sperrigen Texte in leicht zu lesende umzuwandeln. Nicht immer ganz leicht, man muss sich weit vom Text lösen und darf sich nicht in diese Art des Schreibens hineinziehen lassen. Zum Vergleich gibt es hier nun zwei Varianten eines Textes. Die erste Variante ist die Pressemitteilung einer Gemeinde. Ich habe sie anonymisiert, schließlich will ich hier niemanden vorführen. Alle Namen sind fiktiv und kommen, Überprüfung durch Google sei dank, im echten Leben nicht vor. Es ist nicht die Aufgabe von Verwaltungsleuten, gute Pressetexte zu schreiben. Aber das Beispiel unten ist so gespickt von Schwurbeldeutsch, dass ich es hier zeigen möchte. Vor allem Wörter wie Bereich, Anlegung, bauliche Realisierung und politischer Raum zeichnen Schwurbeldeutsch aus. Hinzu kommt, dass der Aufbau nach journalistischen Standards falsch ist. Erst kommt die Vorgeschichte, dann die Nachricht. Umgekehrt wäre es richtig.
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In Sachen Markus Lanz: Eine Lanze brechen für mehr Anstand

Ich denke schnell, ich spreche schnell, ich schreibe schnell – manche meinen, dass ich schneller schreibe als denke. Ich mag schnell geführte Interviews, den Schlagabtausch zwischen Fragen und Antworten. Nichts nervt mich mehr, als Gespräche, die sich zäh hinziehen und den Zuhörer nicht mitreißen. Deshalb habe ich das Interview, das Markus Lanz mit Ralf Stegner geführt hat, sehr gut gefunden. Lanz hat flott gefragt und oft eingehakt, aber Stegner hat ihm genauso flott Paroli geboten und sich als ebenbürtiger Gesprächspartner erwiesen. Das liegt auch in der Persönlichkeit von Stegner begründet. Auch er denkt schnell und redet schnell.
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Foto-Hotspots: Die zehn meist fotografierten Orte der Welt

Dieses Internet kann viel. Das zeigt sich immer wieder. Ganz beeindruckend ist der neue Dienst Sightsmaps von Google, der Anhand der Panoramio-Geotags die meist fotografierten Orte der Welt herausgefunden hat. Darüber habe ich gerade in den Lübecker Nachrichten eine Geschichte geschrieben, die mir viel Spaß gemacht hat. Von mehreren Fotoplattformen gibt es ein Ranking über die am meisten fotografierten Städte und Sehenswürdigkeiten der Welt. Die sind durchaus unterschiedlich, aber eine Stadt liegt immer auf Platz 1: New York. Und hier sind sie, die zehn meist fotografierten Orte der Welt.
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Praktikum in der Zeitungsredaktion – Herausforderung für beide Seiten

Die @99fotografen-Twitterin dieser Woche, @SaskiaSpreitzer, hat eine interessante Frage aufgeworfen. Wie gehen wir mit Praktikanten um und was erwarten Praktikanten von uns? Das bezog sich auf Fotografen, da kann ich nicht mitreden. Ich habe aber seit 30 Jahren mit Praktikanten in Zeitungsredaktionen zu tun und könnte mit Geschichten über sie ganze Abende füllen. Und wie es so ist: Wenn man lange Zeit mit einem Thema zu tun hat, gibt es Gutes und Schlechtes zu berichten.
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Favoriten aus der Twitter-Timeline-Galerie

Twitter entwickelt sich in Richtung Fotoportal. Nicht den ganzen Tag über, aber zu gewissen Zeiten gibt es zumindest in meiner Timeline fast mehr Fotos als bilderlose Tweets. Ich weiß, dass einige das hassen, andere finden es gut. Ich bin da zwiegespalten. Wenn es mit den Fotos überhand nimmt,  nervt es. Ab und zu aber mal ein sehenswertes oder witziges Foto lasse ich mir gern gefallen. Da landet so manches in der Favoritenliste. Deshalb kommt sie hier, meine Favoriten aus der Twitter-Timeline-Galerie.
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