Alleskönner-Apps: Fotobearbeitung mit Fingertippen

Ich bin kein Photoshopper. Kleine Korrekturen hier und da, ein bisschen am Kontrast oder an der Helligkeit schrauben, das war’s meistens schon, was ich diesem Programm abverlange. Ich hatte bisher immer viel Lust, aber keine Zeit, mich tiefer in das Programm hineinzuknieen. Sehr schade, aber das muss ich ja nun nicht mehr. Wozu gibt es Foto-Apps? Gut, mit Instagramm konnte ich mich nie anfreunden, schon deshalb nicht, weil ich ein Android-Jünger bin. Aber es gibt ja Alternativen.
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Sternchen-Seiten: Da ist Musik drin

Die Linkstipps aus dem Reader, gekennzeichnet durch Sternchen/Fähnchen, drehen sich dieses Mal um Musik. Musik zum Hören, zum Mitsingen und zum Anschauen. Wer nicht glaubt, dass es das gibt, der folge den Sternen.
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Kuhpipi und Schnupfnasen

Sage niemand, leichte Gebrechen hätten nicht auch etwas Gutes. Gerade kommen in freier Landschaft zwei Dinge zusammen, die wunderbar zusammenpassen. Die „aufwachsende Vegetation“, wie mal jemand fachmännisch das Grünen und Blühen da draußen bezeichnet hat. Und die Güllesaison. Wer über Land fährt, wird es schnell riechen. Es duftet nicht nach Blümelein, nein, es stinkt. Und zwar ganz gewaltig. Nach Schweine- oder Kuhpipi, gut abgestanden.
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Tempo und Drosselung: Telekom schmiert Dorfkunden doppelt an

So, nun ist also die Katze aus dem Sack: Die Telekom drosselt die Festnetz-Flatrate. Das hat das Unternehmen selbst gestern bekannt gegeben. Die Empörung ist groß und stützt sich vor allem auf die Forderung nach Netzneutralität. Netzpolitik.org überschreibt seinen Artikel dazu mit den Schlagworten Drosselung und Diskriminierung. Doppelt diskriminiert sind die Telekom-Kunden auf dem flachen Lande. Flottes Internet gibt es für sie gar nicht. Und sie haben oft nicht einmal eine Alternative zur Telekom.
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Eine „dringende“ Bitte: Weg mit Ironie-Tüddelchen

Wer viel liest, kennt sie, die Stolpersteine in Texten. Ich habe mich hier schon hinreichend über Deppenzeichen ausgelassen, die den Lesefluss stören und mich mitunter zur Weißglut treiben. Aber es gibt noch ein Zeichen, das mich ärgert: die Ironie-Tüddelchen. Mancher Text strotzt förmlich davon, so dass mir das Lesen gar keinen Spaß mehr macht.
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Ich bin eine Karteileiche

Ehrlich gesagt, für eine Leiche fühle ich mich ziemlich lebendig. Ich habe einen Zehn-Stunden-und-mehr-Job, der viel Spaß macht, eine Familie, die meine Aufmerksamkeit erfordert, dieses Blog hier, das regelmäßig bestückt werden will, ein paar Hobbys und viele, viele Interessen. Ich lese leidenschaftlich gerne, interessiere mich für viele Dinge, mag den Kontakt mit anderen Leuten und lasse mich schnell für Neues begeistern. Seit es das Internet gibt, hat sich mein Horizont noch erheblich erweitert. Das Angebot an interessanten Texten, Foren, Seiten ist grenzenlos. Und genau das ist das Problem.
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Gendersprache in Kurzform: die LuL und SuS

Ich hab’s ja nicht so mit der geschlechterneutralen Sprache. Das mag daran liegen, dass Zeitungen das weitgehend nicht mitmachen (den Begriff  „diesen Quatsch“ habe ich mir hier verkniffen) und dass ich die Konstruktionen mit was auch immer nicht mag. Ob Binnen-I, Gender_Gap oder Doppelform, innerlich stocke ich beim Lesen von Texten an diesen Stellen  immer, und das nervt einfach. Dass auch andere ihre Probleme mit der verordneten geschlechtergerechten Sprache haben, hat mir eine Mail von einem Lehrer eindrucksvoll vermittelt.
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Sternchen-Seiten: Diesmal zum Thema Blogs und Bloggen

Die Sternchen sind jetzt Fähnchen, weil ich vom Google-Feedreader rechtzeitig vor dessen Ende zu Feedly gewechselt bin. Einen Erfahrungsbericht darüber gibt es demnächst an dieser Stelle. Nun ist es aber mal wieder höchste Zeit für Leseempfehlungen, meine Sternchen-Seiten. Diesmal mit dem Schwerpuntk Blogs und Bloggen. Los geht’s.
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Polizeireportage anno 1881: ruchlos und unerwachsen

Ich bin seit mehr als 20 Jahren mit kurzen Unterbrechungen als Polizeireporterin unterwegs, um Unfälle, Brände und Bluttaten zu dokumentieren. Offenbar kein neuer Job, denn mein Polizeisprecher der Herzen ist bei seiner Ahnenforschung auf eine Polizeireportage aus dem Jahr 1881 gestoßen. Mein Kollege von damals hat natürlich noch eine ganz andere Sprache geschrieben als wir es heute tun. Deshalb kommt jetzt hier die traurige Geschichte der Witwe M., einmal im Original und einmal in der von mir übersetzen Form, wie sie heute in unseren Zeitungen erscheinen würde.
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