Pyrolirium

25. Mai 2016
von Susanne
Keine Kommentare

Hörfest und unverdorben: Die Klaviatur der Konzertankündigungen

Veranstaltungen anzukündigen, gehört zum täglichen Brot jeder Lokalredaktion. Musikveranstaltungen machen einen erheblichen Teil davon aus. Die Veranstalter schütten üblicherweise den Text, den sie von den Künstlern bekommen, in eine Mail und setzen nur noch die eigenen Daten dazu – fertig ist die Pressemitteilung. Was sich da alles an kruden Formulierungen und Wortgeklingel findet, ist schon erstaunlich. Ein paar Beispiele:
Weiterlesen →

23. Mai 2016
von Susanne
1 Kommentar

Schöne Werbung: Die Clydesdales von Budweiser

Reklame nervt. Aber manchmal macht sie auch Spaß. Vor allem dann, wenn eine schöne Geschichte erzählt wird. Wenn dann noch Pferde darin eine Rolle spielen, hat sie mein Herz erobert. So wie die Budweiser-Reklame, die ich erst jetzt entdeckt habe. Darin spielen Clydesdales, die schweren Pferde, die Bierwagen ziehen, eine wichtige Rolle.
Weiterlesen →

18. Mai 2016
von Susanne
Keine Kommentare

Blog-Geburtstag – Fünf Jahre Sprache, Foto, Presse und der Pfau

Das hier ist ein Nebenbei-Ding. Vor fünf Jahren, im Mai 2011, habe ich mich entschlossen, dieses Blog aufzusetzen und regelmäßig Texte ins Internet zu schreiben. Eine Wahnsinnsidee. Angesichts meiner schon vorher bis zum Rand ausgefüllten Tage und halben Nächte weiß ich nicht, was mich geritten hat, mir dieses Blog auch noch aufzubürden. Vielleicht der Spaß daran. Jetzt, fünf Jahre später, bin ich immer noch dabei, auch wenn’s manchmal schwer fällt.

LordiDer Pfau – einer der Dauerläufer in diesem Blog.
Weiterlesen →

15. Mai 2016
von Susanne
1 Kommentar

11 Millionen Bilder: Der Schatz von Koblenz

Bei einer Recherche bin ich auf den Fotojournalisten Georg Pahl gestoßen. Er hat in den 1920er- und 1930er-Jahren die Deutsche Geschichte fotografisch für seine Berliner Presseagentur „A-B-C-Aktuelle-Bilder-Centrale, Georg Pahl“ festgehalten hat. Seine Fotos, viele davon längst fotografische Ikonen, werden im Bundesarchiv verwahrt. Bei der weiteren Online-Recherche dort bin ich auf einen fotografischen Schatz gestoßen.
Weiterlesen →

11. Mai 2016
von Susanne
7 Kommentare

Cis-Männer? Was soll das sein?

Ich kann mich sehr darüber aufregen, wenn Menschen andere Menschen mittels Sprache vom Verstehen ausschließen. Ob das durch verschwurbeltes Verwaltungsdeutsch geschieht, durch unverständliche Fachsprache oder durch Begriffe, die der breiten Öffentlichkeit nicht geläufig sind. Darin steckt für mich eine ordentliche Portion Arroganz. Dieses Um-sich-werfen mit unverständlichen Begriffen beobachte ich immer wieder, gerade wenn es um das Geschlechterverhältnis, um Gleichberechtigung von Mann und Frau, eben ums Gendern geht. Dass ich mit dieser Einschätzung gar nicht so falsch liege, haben die vergangenen Tage bewiesen.
Weiterlesen →

8. Mai 2016
von Susanne
Keine Kommentare

Raps 300 – eine neue Idee für die Rapsblüte

Jedes Jahr im Mai glänzt Schleswig-Holstein mit der Rapsblüte. Überall erstrecken sich die knallgelben Felder. Da juckt es Fotografen im Auslöser-Finger. Aber eine Idee muss her. Wer will schon jedes Jahr dasselbe fotografieren?
Weiterlesen →

2. Mai 2016
von Susanne
1 Kommentar

Ich mach‘ mir meine Fotowelt, wie sie mir gefällt

Der Streit ist fast so alt wie die Fotografie selbst: Dürfen Fotos bearbeitet werden oder sollen sie so gezeigt werden, wie sie aus der Kamera kommen? Zeigen die Fotos die Welt so, wie sie ist, oder so, wie sie sein soll oder gar so, wie sie schöner ist als das Original?
Weiterlesen →

27. April 2016
von Susanne
2 Kommentare

Sexy Stimme, kreative Filmchen: Die Kunst der Créateurs d’Automobiles

Ich nenne ihn liebevoll Kolossos: Seit eineinhalb Jahren fahre ich einen Renault Koleos, gebraucht natürlich, denn so einen SUV (bitte nicht Suff aussprechen, das finde ich fürchterlich) braucht man hier auf dem Lande und neu sind die exorbitant teuer. Mit dem Auto davor musste ich mich etliche Male vom Bauern aus Schneewehen ziehen lassen, weil der Winterdienst bei uns nach 17 Uhr nicht unbedingt eifrig ist. So weit die Rechtfertigung für den Kolossos. Nun gibt es eine neue Variante des Modells. Die muss natürlich gekonnt vermarktet werden.
Weiterlesen →

22. April 2016
von Susanne
Keine Kommentare

Heute schon vor Ort gewesen?

Es gibt Formulierungen, die liest man ständig und immer häufiger und irgendwann geht einem auf, wie blöd sie sind. Dazu gehört für mich „vor Ort“. Das zu sagen oder zu schreiben ist einerseits oft überflüssig und kündet andererseits von einer gewissen Denkfaulheit.
Weiterlesen →